Schwangerschaft

Frühe Schwangerschaftsanzeichen: Klare Symptome dafür, dass Du schwanger bist

16 Schwangerschaftsanzeichen

Dieser Beitrag wurde das letzte Mal aktualisiert am 26th Mai 2018

Der weibliche Körper beginnt mit Tag 1 der Schwangerschaft sich zu verändern. Leider ist es als Frau unmöglich sofort zu wissen, dass man schwanger ist. Allerdings lassen sich schon sehr früh Anzeichen einer Schwangerschaft erkennen. Die häufigsten Schwangerschaftsanzeichen habe ich für Dich in einer Tabelle dargestellt, die Du am Ende des Artikels findest. Vorher erfährst Du aber, welche Schwangerschaftssymptome ich in meiner ersten Schwangerschaft hatte. Falls Du die einen oder anderen Symptome für eine bevorstehende Schwangerschaft schon an dir bemerkt hast, erfährst Du nun auch die medizinischen Ursachen für die ersten körperlich bemerkbaren Hinweise auf eine Schwangerschaft.

Folgende Fragen waren mir für diesen Beitrag wichtig und genau auf diese wirst Du hier auch die Antworten finden:

  • Ab wann treten die ersten Schwangerschaftsanzeichen auf?
  • Welche Anzeichen einer Schwangerschaft sind schwer zu erkennen oder furchtbar unangenehm?
  • Welcher Schwangerschaftstest ist in der Lage ist, eine Frühschwangerschaft sicher zu erkennen?
  • Wann werden die Schwangerschaftsanzeichen weniger?

Ab wann treten erste Schwangerschaftsanzeichen auf?

Viele von euch werden sich fragen, wann man frühestens merkt, dass man schwanger ist? Bei mir ließen die Schwangerschaftsanzeichen in den ersten Wochen und die folgenden Schwangerschaftssymptome nicht lange auf sich warten. Ab wann ich die ersten Anzeichen gemerkt habe, dass ich schwanger bin? Das ging recht schnell – etwa in der 3. – 5. Schwangerschaftswoche – weil sich bei mir folgende Symptome sehr früh bemerkbar gemacht haben:

Wie früh können erste Anzeichen einer Schwangerschaft auftreten?

Die ersten Wochen (SSW 1 – SSW 4)

Der Eisprung und damit der Zeitpunkt der Befruchtung findet meistens um den 14. Zyklustag herum statt, d.h. 14 Tage nach dem ersten Tag der Regelblutung. Hat die Befruchtung geklappt, wandert die Eizelle den Eileiter entlang und nistet sich etwa in der SSW 4 in der Gebärmutter ein. Wenn keine Befruchtung stattfindet, wird die Eizelle abgestoßen und der Zyklus beginnt von Neuem.

Deshalb wird die Gebärmutterschleimhaut jeden Monat auf’s Neue auf die Einnistung vorbereitet und mit der Regelblutung abgestoßen, sollte sie nicht befruchtet worden sein. Das heißt, es gibt keine unmittelbaren Symptome nach der Befruchtung – alle Vorgänge, die nach dem Eisprung im Körper stattfinden, finden jeden Monat statt. Erste Anzeichen nach Befruchtung der Eizelle in SSW 1 sind also nicht vor Ausbleiben der Periode spürbar.

Sind Schwangerschaftsanzeichen gleichzeitig Anzeichen der Befruchtung?


Erste Anzeichen nach der Einnistung der Eizelle sind dann ab der 3. oder 4. Schwangerschaftswoche bemerkbar. Bei manchen Frauen kommt es, wie bei mir, zu einer Einnistungsblutung und Einnistungsschmerzen. Beide Symptome nach der Befruchtung sind völlig ungefährlich und hören schnell wieder auf. Eventuell kann in der 4. SSW auch ein Frühschwangerschaftstest schon ein positives Ergebnis liefern- dieses gilt dann als zuverlässig. Bemerkt man Frühschwangerschaftsanzeichen kann man diese mit einem solchen Test erst ab der 5. -6. SSW sicher ausschließen.

Frühe Anzeichen einer Schwangerschaft – Meine Symptome

Im folgenden werde ich Dir über meine Schwangerschaftsanzeichen berichten und darüber, wie diese sich für mich angefühlt haben und worauf Du besonders achten musst.

Ausbleiben der Periode

Das passiert tatsächlich bei den meisten schwangeren Frauen, weil sich in der Gebärmutter nun die Eizelle eingenistet hat. Allerdings bleibt die Periode nicht bei allen aus. Umgekehrt kann die Periode auch aus verschiedenen anderen Gründen ausbleiben. Und nicht jeder Frau fällt gleich an ihrem Körper auf, dass sie überfällig ist. Ich hatte dadurch, dass wir mit NFP keine zusätzliche Verhütungsmethode anwendeten, komplett aufgehört, zu zählen oder zu wissen, wann meine Regelblutung kommen sollten. Wirklich gefragt habe ich mich ca. in der dritten Schwangerschaftswoche, ob es nicht mal langsam so weit sein müsste. Antwort meines Liebsten: “Du, das denke ich mir schon seit 2 Wochen.”

Erfahre jetzt, ob man trotz Periode schwanger sein kann.

Geschwächtes Immunsystem und Infektanfälligkeit

Dass wirklich etwas ‘nicht stimmt mit mir’ ist mir ein paar Tage später klar geworden. Meine Immunabwehr funktioniert normalerweise immer absolut zuverlässig. Selbst die fiesesten Erkältungsviren lassen mich maximal ein paar Tage durchhängen. Von der Arbeit oder Uni zu Hause bleiben, geschweige denn zum Arzt, musste ich bis dahin noch nie. Ich bin immer trotzdem zur Arbeit, habe mich durchgebissen und dann wurde das schon wieder. Doch diesmal war es irgendwie anders. Jeden Tag schleppte ich mich ins Büro, und jeden Tag wurde es schlimmer, anstatt besser. Das ging ca. eine Woche so, bis mein Chef eines Freitags am Telefon zu mir sagte, er könne das nicht mehr mit ansehen und ich solle den Tag zu Hause bleiben.

Starke Bauchschmerzen, Stiche und Ziehen im Unterleib

Man liest viel über Übelkeit in den ersten Schwangerschaftswochen, aber noch nie hatte mir jemand von den Bauchkrämpfen erzählt. Dabei sind die gar nicht so unüblich – wie ich jetzt weiß. Das sind der sog. Einnistungsschmerz, oft begleitet von Einnistungsblutungen. Beim ersten Mal, dass ich auf Arbeit starke Unterleibsschmerzen hatte, habe ich es sofort auf die Erkältung geschoben. Was denn sonst? Und Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt waren für mich ja nichts Neues. In der Folgewoche wurden die Schmerzen stellenweise so schlimm, dass ich mich auf Arbeit in der Toilette verstecken musste und versuchen, dem Schmerz durch verschiedene Atemtechniken beizukommen. Nach ein paar Mal wusste ich, dass dieses starke Ziehen im Bauch nach ca. 10 Minuten wieder nachlässt. Also Bürotür zu und schön gekrümmt auf dem Stuhl gewartet, dass es aufhört. Wenn genau in dem Moment der Chef reinkommt erklärt sich auch, warum er mich zwei Tage später im Büro nicht mehr sehen wollte.

Ich habe übrigens auch heute, im 3. Monat der Schwangerschaft, noch hin und wieder dieses Ziehen im Unterleib, vor allem bei Kälte und Stress. Die ersten Wochen der Schwangerschaft kam der Schmerz außerdem sehr regelmäßig – täglich zwischen 17.00 Uhr und 17.30 Uhr, wenn ich auf dem Nachhauseweg war.

Leichte Blutung statt Periode

Juhu, Entwarnung. Ich bekomme meine Tage! Ich muss den Schwangerschaftstest, der schon zu Hause liegt, doch nicht machen!” Mein Leben ist doch noch nicht vorbei und alles kann weitergehen, wie gehabt. Tja, falsch gedacht. Das wurde mir am dritten Tag, an dem die Blutung einfach nicht stärker wurde, dann auch klar. Kombiniert mit den starken Unterleibsbeschwerden und der hartnäckigen Erkältung hat mich das dann eines Donnerstag Abends dazu gebracht, endlich den Schwangerschaftstest zu machen und auf das Stäbchen zu pinkeln.

Bei dieser Blutung handelt es sich um die sogenannte Einnistungsblutung, d.h. wenn die befruchtete Eizelle sich mit der Gebärmutterschleimhaut verbindet. Dieses Anzeichen für eine Frühschwangerschaft ist den meisten als leicht braune bis hellbraune Schmierblutung bekannt und kommt bei vielen, aber nicht bei allen Frauen vor.

Launisch und verändertes Gemüt

Ich bin eigentlich eine selbstbewusste, kommunikative und taffe Person. In meinem Job als Personaldisponentin (d.h. ich bin disziplinarische Vorgesetzte von bisher bis zu 35 Mitarbeitern) muss ich das auch sein, das ist kein Zuckerschlecken. Doch plötzlich fühlte ich mich verunsichert und schüchtern, hätte am liebsten nur noch stille Schreibtischarbeit gemacht. Auch das habe ich natürlich auf die Erkältung geschoben. Während die Erkältung allerdings wieder aufgehört hat, kenne ich solche Gemütszustände noch immer.


Übelkeit

Ich habe früher mal gelesen, dass zahlreiche Symptome einer Schwangerschaft, vor allem die Übelkeit, viel mit Einbildung zu tun haben. Deshalb war für mich immer klar: das passiert mir nicht, so ein weinerliches, eingebildetes Prinzesschen bin ich auf keinen Fall. Tatsächlich kam die extreme Übelkeit auch erst auf, als ich von der Schwangerschaft wusste (alle oben beschriebenen Schwangerschaftssymptome kamen vorher). Etwa in der 6. Schwangerschaftswoche also. Aber eins kann ich mit Sicherheit sagen: So etwas kann sich niemand einbilden oder unterbewusst wünschen! Mir war wirklich schon oft übel und ich wollte nicht essen – vor allem in der Zeit, in der ich von meiner Histaminintoleranz noch nichts wusste – ich habe viele Kilos abgenommen und war wirklich krank. Aber so etwas habe ich noch nie erlebt! Ich musste mich glücklicherweise nie übergeben, dafür war mir rund um die Uhr extrem übel. Morgens, mittags, abends, sogar nachts wenn ich aufwachte – ich konnte an nichts anderes mehr denken, als an die Übelkeit.

Übelkeit beim Essen

Ironischerweise war der einzige Zeitpunkt, zu dem ich die Übelkeit nicht spürte, während des Essens bzw. kurz danach. Wenn ich aber nur an Essen dachte, konnte ich schon aus der Haut fahren. Mein Verlobter hat das tagtäglich abends erleben dürfen. Egal, was er mir angeboten hat (und er hätte glaube ich alles besorgt, hätte ich ja gesagt), die Antwort war immer ein missmutiges “Nein, auf keinen Fall!” und Decke über den Kopf. Nun weiß man aber, dass da ein kleiner Untermieter im Bauch sitzt und der darauf angewiesen ist, dass man isst.

Außerdem war ich durch meine Lebensmittelunverträglichkeit schon relativ schlank und wollte nicht wieder ins Untergewicht rutschen. Also musste trotzdem was rein, Tag für Tag, morgens mittags und abends. Kaffee ging gar nicht mehr, was wochenlang zu starken Kopfschmerzen führte. Auch Kräutertee musste ich naserümpfend wegstellen genauso wie alles Süße, Fettige und Ungesunde.

Irgendwann habe ich zum Glück die Lösung gefunden: Merkwürdigerweise war mir die Fähigkeit abhanden gekommen, im Kopf zu entscheiden, ob ich etwas essen möchte oder nicht. Ich musste es sehen oder riechen. Sobald etwas vor mir stand und fertig war, konnte ich meistens essen. Nur bei der Vorstellung daran drehte sich mir jedesmal der Magen um.

Hautprobleme

Wenn der Hormonpegel im Körper sich verändert, hat das häufig Auswirkungen auf die Haut. Vermehrt Pickel und unreine Haut, wenn man schwanger ist, sind keine Seltenheit. Ich selbst hatte Hautunreinheiten, die ich sonst nicht einmal in der Pubertät hatte. Auch Hautausschlag oder Juckreiz können nach dem Eisprung oder in den ersten Wochen der Schwangerschaft auftreten.

Müdigkeit und Erschöpfung trotz viel Schlaf

Regelmäßiger Schlaf ist für mich schon immer von großer Bedeutung. Ich bin spätestens um 23.00 Uhr im Bett und wache immer in etwa zur selben Uhrzeit auf. Doch der Schlafbedarf in den ersten Schwangerschaftswochen übertrifft wirklich alles! Spätestens um 19.00 Uhr setzte die extreme Müdigkeit in der Schwangerschaft ein, spätestens 21.00 Uhr – meistens aber viel früher – war ich im Bett. Einmal hingelegt, kommt der Tiefschlaf innerhalb von Sekunden, manchmal sogar während mein Freund noch erzählt hat. Ganz langsam wird das nach en ersten 12 Wochen wieder besser, sodass ich jetzt circa um 21.00 Uhr ins Bett gehe.

Brust wächst und Brustwarzen schmerzen

Auch hier macht sich die Hormonumstellung bemerkbar. Ziehen, Schmerzen und eine juckende Brüste sind in den ersten Wochen einer Schwangerschaft keine Seltenheit, so auch bei mir. An Anfassen war gar nicht zu denken – auch wenn sie innerhalb weniger Tage merklich gewachsen waren und dadurch die Verlockung, Hand anzulegen, natürlich umso größer war. Auch die wunden, empfindlichen und schmerzhaften Brustwarzen machten ein Anfassen immer unangenehmer.

Vergesslichkeit aka Schwangerschaftsdemenz

Ich war ja noch nie der Mensch, der immer alles gebacken bekommt und nie was verschusselt. Aber zumindest im Arbeitsalltag habe ich bisher bis auf kleinere Aussetzer alles hinbekommen. Seit ich schwanger bin, werden die Momente, in denen ich vom Büro zurück zum Auto laufe, weil Handy im Auto vergessen, um dann am Auto festzustellen, dass jetzt der Autoschlüssel im Büro liegt, leider sehr häufig.

Bevor ich Dir nun von weiteren Anzeichen der Schwangerschaft berichte und medizinische Schwangerschaftssymptome beschreibe, sollst Du aber wissen, dass jede Schwangerschaft anders und bei jeder Frau individuell ist. Schau Dir dazu einfach das kurze Video an. Wenn Du die Schwangerschaftsanzeichen aus dem Video mit meinen vergleichst, dann wird schnell klar, dass es bei jeder Frau, die in den ersten Wochen schwanger ist, verschiedene Schwangerschaftssymptome auftreten können:

Unangenehme Schwangerschaftssymptome

Das eine oder andere Symptom einer Schwangerschaft ist mir zum Glück erspart geblieben. Denn auch wenn es sichere Hinweise für eine Schwangerschaft in diesem frühem Stadium kaum gibt, weisen doch noch weitere Zeichen darauf hin, dass man schwanger sein könnte:

Ausfluss

Durch die vermehrte Hormonbildung tritt vaginaler Ausfluss in der Schwangerschaft verstärkt auf. Farbe und Konsistenz des Ausflusses sind wie vor der Schwangerschaft auch, nur eben mehr. Gesunder vaginaler Ausfluss ist durchsichtig bis milchig-trüb und riecht kaum. Wenn Ausfluss gelb ist und riecht, deutet das immer auf eine Pilz- oder Bakterieninfektion hin. Auch diese können in der Schwangerschaft schneller auftreten, wenn der PH-Wert der Scheidenflora gestört ist. Er wird daher bei jedem Arztbesuch überprüft.

Blähbauch

Oft sieht man in Filmen, dass Frauen schon ganz früh vor dem Spiegel stehen, und ihren wachsenden Bauch in den ersten Schwangerschaftswochen begutachten. Tatsächlich wächst der Bauch bei den meisten Frauen, vor allem in der ersten Schwangerschaft, erst nach einigen Monaten. Auch erste Kindsbewegungen sind erst ab etwa der 16.-20. Schwangerschaftswoche spürbar. Wenn sich im Bauch in der Frühschwangerschaft trotzdem etwas tut, dann handelt es sich meistens um Blähungen. Denn auch auf das Verdauungssystem hat die Hormonveränderungen großen Einfluss. Schwangere berichten auch hin und wieder über übelriechende und stark stinkende Blähungen in der Schwangerschaft. Hier hilft am besten Bewegung, um die Verdauung zu fördern.

Harndrang und Druck auf der Blase

Durch die hormonelle Umstellung macht sich bei manchen Frauen sehr schnell nach der Befruchtung der Eizelle ein erhöhter Druck auf die Blase bemerkbar. Das liegt nicht am Baby, das auf die Blase drückt – das ist in den ersten Monaten noch viel zu klein und hat noch genug Platz im Bauch.

Heißhunger

Etwa ab der 7. SSW treten bei Frauen oft die typischen “abnormalen” Essensgelüste und Fressattacken durch Heißhunger auf Süßes oder Deftiges auf. Das liegt nicht daran, dass die Schwangere jetzt “für zwei essen” muss, sondern am Hormonhaushalt, der kräftig durcheinandergewürfelt wird, um dem neuen Bauchbewohner ein sicheres und gutes Umfeld zu bieten. Natürlich kann es sich auch auf das Körpergewicht auswirken.

Wenn Du mehr über die Gewichtsentwicklung einer Schwangeren erfahren willst, empfehle ich Dir unseren Beitrag zum Thema Gewichtszunahme in der Schwangerschaft.

Gibt es sichere Symptome für eine Schwangerschaft?

Alle der genannten Anzeichen einer Frühschwangerschaft können, müssen aber nicht auftreten. Das heißt, wie bei meiner Bekannten kann eine Schwangerschaft auch bis zum Ende ohne nennenswerte oder spürbare Symptome einer Frühschwangerschaft bleiben. Ein sicheres Zeichen einer Schwangerschaft ist nur ein positiver Schwangerschaftstest in Kombination mit einem ärztlichen Ultraschall.

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Zuletzt aktualisiert am: 18.06.2018 um 09:51 Uhr.

Gleichzeitig kann jedes der frühen Schwangerschaftsanzeichen auch einen ganz anderen medizinischen Grund haben. Sichere Anzeichen für eine Schwangerschaft sind  nicht gleich mit Übelkeit und Ausbleiben der Periode verbunden und bedeuten auch nicht automatisch, dass man schwanger ist. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass eine Schwangerschaft wahrscheinlicher ist, je mehr der Symptome und Anzeichen gleichzeitig auftreten.

Wann hören die Frühschwangerschaftsanzeichen wieder auf?

Die gute Nachricht ist, die meisten der unangenehmen Symptome werden leichter oder gehen wieder weg. Vor allem, wenn die Übelkeit aufhört, ist das ein wahrer Segen. Der Schock sitzt natürlich tief und so habe ich die ersten Tage vor allem mit Essen verbracht. Wer weiß, ob es nochmal wiederkommt, lieber reinstopfen, solange es geht! Ein paar gute Dinge bleiben, zum Beispiel die großen Brüste, und insgesamt geht es mir seit der ca. 11.-12. SSW richtig gut. Schlafen und Ausruhen muss ich mich immer noch viel, aber das ist bei einem stressigen Job wahrscheinlich ganz normal.

Wenn sich die unangenehmen Schwangerschaftssymptome, vor allem die Übelkeit, allerdings länger und hartnäckiger hält, sollte man einen Arzt aufsuchen. Dann kann es sein, dass eine Hyperemesis gravidarum vorliegt. Diese “übermäßige Schwangerschaftsübelkeit muss ärztlich abgeklärt und behandelt werden, sonst kann es zu schweren Komplikationen in der Schwangerschaft kommen. Von einer Hyperemesis gravidarum spricht man, wenn eine Schwangere sich mehr als 5 Mal innerhalb von 24 Stunden übergibt und mehr als 10% Gewicht abnimmt. Zum Glück kommt diese Erkrankung sehr selten vor.

Wenn die Schwangerschaftsanzeichen auf einmal weg sind, ist das kein Grund zur Sorge. Das bedeutet nicht, dass die Schwangerschaft zu Ende ist, sondern lediglich, dass sich der Körper auf den neuen Zustand eingestellt hat. Viele Schwangere durchleben sowohl die ersten Wochen der Schwangerschaft, als auch den Rest, ohne große Einschränkungen oder Anzeichen auf eine Schwangerschaft. So wie meine Mama zum Beispiel.

Ursache für unterschiedliche Schwangerschaftsanzeichen

Schwangerschaftsanzeichen Auslöser/Medizinischer Grund
Kurzatmigkeit Fötus braucht Sauerstoff, Mit Wachstum erhöhter Druck auf die Lungen
Brustschmerzen Wachstum der Brust, Optische Veränderung (dunkle Brustwarzen und sichtbare Äderchen auf Hautoberfläche)
Müdigkeit Hormonelle Umstellung im ersten Trimester
Übelkeit Besonders stark im ersten Trimester, bessert sich meist danach
Extremer Harndrang Körper produziert vermehrt Flüssigkeit, Blase ist im Dauerbetrieb
Kopfschmerzen Hormonumstellung
Rückenschmerzen Mutterbänder dehnen sich aus, Gewichtszunahme
Krämpfe Uterus (Gebärmutter) vergrößert sich
Neue Essensvorlieben Körper braucht mehr Nährstoffe
Verstopfung und Völlegefühl Progesteron verlangsamt das Verdauungssystem
Verstärkte Emotionalität Bildung und Aussenden neuer Hormone
Erhöhte Basaltemperatur Basalkörpertemperatur sinkt normalerweise 2 Wochen nach Eisprung mit Einsetzen der Periode. Falls nicht, ist das evtl. ein Zeichen der Schwangerschaft
Verstärkte Reaktion auf Gerüche Hormonelle Veränderung wirkt auch auf die Schleimhaut in der Nase
Vergesslichkeit Geringer Blutzucker und Blutdruck mindern die Konzentration
Schmierblutung statt Periode Einnistungsblutung
Ausbleiben der Periode Einnistung der Eizelle führt zu HCG-Bildung (Schwangerschaftshormon) in Plazenta und signalisiert Eierstöcken und Hirnanhangdrüse, dass Schwangerschaft eintritt

Sind Schwangerschaftssymptome bei jeder Schwangerschaft anders?

Ja, denn nicht nur von Frau zu Frau ist jede Schwangerschaft anders. Auch bei der 2. Schwangerschaft ist es selten, dass man die gleichen Anzeichen hat bzw. dass die Schwangerschaftssymptome immer gleich stark sind. Oft liest man aber auch davon, dass grade bei der zweiten Schwangerschaft die Beschwerden anders sind oder sogar ganz fehlen und ausbleiben. Mehrfach-Mütter berichten häufig von weniger Symptomen, wenn sie das zweite Mal schwanger sind. Wenn doch erste Anzeichen spürbar sind, dann meist wie folgt:

  • Bei der zweiten Schwangerschaft setzen die Anzeichen früher ein
  • Bauch wächst gefühlt schneller und wird größer
  • Keine Brustschmerzen oder spannende Brust

Kannst Du Dir vorstellen,dass es Frauen gibt, die Ihre Schwangerschaftsanzeichen einfach übersehen und gar nicht mitbekommen, dass sie schwanger sind? Stell Dir vor, Dir würde das passieren!

 

Meine Mama hat mir mal erzählt, dass sie bei ihrem ersten Baby, meinem großen Bruder also, lange keine Anzeichen auf eine Schwangerschaft hatte und nicht wusste, dass sie schwanger ist. Eines Tages, da war sie schon im 4. oder 5. Monat, hat sie angefangen, sich zu wundern, was sich Hartes im Unterleib ertasten lässt – das war der Dickkopf von meinem Bruder!

 

Du merkst also, es kann vorkommen, dass man als Frau die ersten Anzeichen auf eine Schwangerschaft mehr oder weniger gar nicht mitbekommt, aber folgende kleine Anekdote ist wirklich unglaublich.

 

Ich kenne sogar eine Mutter, die bis zur Geburt nicht wusste, dass sie schwanger war. Wie das gehen soll? Das frage ich mich momentan auch aber im Internet gibt es viele solcher Geschichten zu lesen. Hätte ich besagte Bekannte nicht tatsächlich noch wenige Wochen zuvor in unserer Stammkneipe gesehen, ich würde solche Geschichten nicht für möglich halten oder denken, so etwas kann nur stark übergewichtigen bzw. blauäugigen Frauen passieren. Vor allem beim ersten Kind ist so etwas aber anscheinend möglich, dass man die Schwangerschaftsanzeichen grade in den ersten Wochen einfach nicht bemerkt. Besonders dann, wenn einfach noch kein Kinderwunsch vorhanden war.

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Hi, ich bin Hanna (32), Mutter eines kleinen Jungen und Ehefrau. Seit meiner Schwangerschaft habe ich mir viel Wissen über Schwangerschaft, Muttersein, Familie und Erziehung angeeignet. Dieses Wissen teile ich gern umsonst. Aktuell reise ich mit meiner Familie durch die Welt und führe ein Leben als "Digitale Mom".Hier erfährst Du mehr über mich.

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