Gesundheit

Histaminintoleranz: Diagnose, Symptome, Therapie

Dieser Beitrag wurde das letzte Mal aktualisiert am 14th Juli 2018

“Mit ca. 23 Jahren hat mein Körper sich verändert. Plötzlich verschlechterte sich mein Gesundheitszustand rapide, ich war immer müde, lustlos und mir war übel. Zuerst habe ich stark zugenommen, dann sind viele Kilos gepurzelt, weil ich durch die Übelkeit kaum noch essen konnte. Nein, ich war nicht schwanger. Ich habe Histaminintoleranz, d.h. eine Lebensmittelunverträglichkeit.”

Was ist Histaminintoleranz (Histaminose)?

Bei einer Histaminintoleranz kann der Körper den Botenstoff Histamin nicht oder nicht schnell genug abbauen. Im Darm von Betroffenen gibt es zu wenig Enzyme (Diaminoxidase DAO) oder die vorhandenen Enzyme arbeiten nicht richtig. Sie können das Histamin aus der Nahrung nicht abbauen und es gelangt durch die Darmschleimhaut ins Blut. Alternativ bzw. gleichzeitig kann auch das Enzym Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) in der Leber betroffen sein, wodurch sich der Histaminpegel im Körper zu langsam abbaut.

Histamin ist der Botenstoff, den auch das Immunsystem freisetzt und der bei einer allergischen Reaktion für die entsprechenden Symptome sorgt. Und genau diese Symptome treten nun auf – nicht als Folge einer Allergie, sondern als Folge von zu viel Histamin aus Lebensmitteln, die im Blutkreislauf zirkulieren. Aufgrund der diffusen Symptomatik wird eine Histaminunverträglichkeit häufig erst sehr spät erkannt. Zunächst werden verschiedene Allergien und andere Krankheitsbilder vermutet.

Studien zufolge ist bei 1-3% der Bevölkerung in Europa eine solche Erkankung bekannt. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich um ein Vielfaches höher. Die Betroffenen sind zu 80% weiblich und häufig über 40 Jahre alt. Vor allem nach den Wechseljahren ist die Histaminintoleranz ein häufiges Phänomen – ein Fakt, der auf einen Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt hindeutet.

Nach wie vor wird immer wieder diskutiert, ob es dieses Krankheitsbild überhaupt gibt – denn ein direkter Nachweis in der Medizin wurde bisher nicht erbracht.

Wie entsteht Histamin?

Histamin ist ein Gewebehormon, ein Botenstoff, den der Körper bei einer allergischen Reaktion ausschüttet – und er ist auch natürlicherweise in unterschiedlich hoher Konzentration in Nahrungsmitteln vorhanden. Da es sich um ein Abbauprodukt aus Eiweiß handelt, ist es vor allem in gegorenen, gebrauten, gereiften Lebensmitteln und älteren Lebensmitteln in hoher Konzentration enthalten.

Ursachen

Ein gesunder Mensch verfügt über zwei verschiedene Enzyme, eines davon die DAO, die gleich nach der Nahrungsaufnahme beginnen, das Histamin zu zersetzen und so unschädlich zu machen. Wenn nun aber an einer bestimmten Stelle im Verdauungstrakt das Histamin nicht abgebaut wurde, wird die Darmwand semi-permeabel und Histamin gelangt ins Blut. Was dann passiert, kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen, der eine Allergie hat.

Wenn das zweite Enzym, Histamin-N-Methyltransferase (HNMT), nicht richtig funktioniert, bleibt das Histamin, egal ob aus der Nahrung oder aus den körpereigenen Zellen, viel zu lange im Körper, es kann nicht wie bei anderen Menschen schnell in den Entgiftungsorganen des Körpers abgebaut werden. Das heißt, die pseudo-allergische Reaktion durch zu viel Histamin in der Nahrung kann tagelang anhalten.

Doch woher kommen diese Enzymschwächen? Für das entstehen einer Histaminose gibt es verschiedene Ursachen, wobei bisher keine endgültig wissenschaftlich belegt werden konnte:

1. Angeborene Histaminunverträglichkeit

Möglicherweise ist die Enzymschwäche angeboren bzw. manche Menschen sind anfälliger dafür, sie im Laufe ihres Lebens zu entwickeln.

2. Erkrankungen des Darms

Wenn die Darmschleimhaut entzündet ist oder die Darmflora gestört, kann das DAO-Enzym nicht richtig arbeiten. Ein entzündeter Darm kann z.B. durch eine Zöliakie, Morbus Crohn, oder einfach eine Infektion hervorgerufen werden. Diese Erkrankungen müssen dann behandelt, werden, bevor sich die Histaminose verbessern kann.

Eine gestörte Darmflora kann entstehen durch Alkoholmissbrauch, ungesunde Ernährung, Antibiotikabehandlungen, die Anti-Baby-Pille oder eine Candida-Infektion. Hier hilft eine Darmreinigung und Darmsanierung, sowie ggf. eine Umstellung der Ess- und Trinkgewohnheiten.

3. Hormonelle Einflüsse

Eine Histaminose kann auch hervorgerufen werden durch ein Ungleichgewicht der weiblichen Sexualhormone – egal ob bei Frauen oder Männern. Als Folge einer Östrogendominanz zum Beispiel wird die DAO-Aktivität gehemmt und eine Histaminose ausgelöst.

4. Vitalstoffmangel

Durch einen Mangel an Vitaminen, vor allem B6 und Vitamin C, kann die Diaminoxidase im Darm nicht richtig arbeiten. Eine Substitution dieser Nährstoffe kann Abhilfe schaffen.

5. Medikamente

Bestimmte Medikamente können die DAO-Aktivität enorm reduzieren. Ein Absetzen dieser Medikamente kann erforderlich sein.

Symptome

Die Symptome bei zu viel Histamin im Körper sind vielfältig und von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Theoretisch kann das Histamin an jeder Zelle im Körper andocken, wie bei einer Allergie.

Nur während bei den meisten Allergikern das Histamin relativ schnell auch wieder abgebaut wird, hält es sich bei mir bis zu mehreren Tagen im Organismus. Das kann man sich vorstellen, wie einen schlimmen Kater, der ca. 2-3 Tage andauert.

Wer schon einmal eine Fischvergiftung hatte, kennt den Zustand und kann sich ungefähr so die Folgen einer Histaminintoleranz vorstellen. Der Verzehr von Fisch oder Meeresfrüchte die verdorben sind und in dem sich deshalb so viel Histamin gebildet hat, dass auch ein “normaler” Verdauungstrakt keine Chance mehr hat und sehr viel Histamin ins Blut gelangt.

Wie schnell nach dem Verzehr histaminhaltiger Lebensmittel die Symptome einer Histaminunverträglichkeit auftreten, ist sehr individuell. Bei vielen treten sie innerhalb der ersten 30-45 Minuten auf, bei manchen bis zu 24 Stunden verzögert.

Mögliche Symptome sind:

  • Haut-Irritationen
  • Quaddeln, Schwellungen
  • Ausschlag
  • juckende, trockene Haut
  • juckende Augen, geschwollene Augen
  • “Flush”: plötzlich stark errötende Haut an Hals / Gesicht
  • Nesselsucht
  • geschwollenen Weichteile
  • schmerzenden Gelenke, Muskelschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Sehstörungen
  • Schnupfen, häufiges Niesen
  • Mattigkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Herzrasen, Herzrhythmusstörungen
  • Bluthochdruck, niedriger Blutdruck
  • Schwindel, Kreislaufprobleme
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Sodbrennen
  • Schlafstörungen
  • Ohrensausen, Tinitus
  • Stimmungsschwankungen
  • Weinerlichkeit, Aggressives Verhalten
  • Hitzewallungen, Schweißausbrüche
  • Asthma, Atemnot
  • Beschwerden der Geschlechtsteile
  • Menstruationsbeschwerden
  • Probleme beim Wasserlassen
  • Kribbeln in Fingern, Beinen
  • Zahn- und Kieferschmerzen
  • raue, pelzige Zunge
  • Mundaphten oder sonstige Entzündungen im Mund
  • verstärkte Akne
  • depressive Verstimmungen
  • Ödeme
  • erhöhte Temperatur bzw. grippeartiges Gefühl

Wer viele dieser Symptome kennt und vor allem auf viele Lebensmittel allergisch zu reagieren scheint, könnte also unter einer Histaminose leiden.

Test-Verfahren

Vor einer Diagnose der tatsächlichen Ursache müssen Patienten meist sämtliche Standard-Tests über sich ergehen lassen:

  • Glutenintoleranz
  • Laktoseintoleranz
  • Fruktoseintoleranz
  • Darmspiegelung
  • Blutbilder
  • Hormonspiegel

Alles ohne Ergebnis. Nur viel Glück oder Eigeninitiative führt früher oder später zur Diagnose HIT. Bis dahin sind oft Jahre vergangen und der Allgemeinzustand hat sich rapide verschlechtert.

Was also tun, wenn man vermutet, eine Histaminintoleranz zu haben? Man kann im Verdachtsfall den Selbsttest machen: Morgens, mittags und Abends Kartoffeln und Reis. Ohne Salz und Pfeffer, ohne Öl, ohne alles.Wer zwei Wochen nichts anderes isst, der wird bereits innerhalb weniger Tage eine spürbare Besserung feststellen. Denn Kartoffeln und Reis enthalten wirklich kein Histamin und so kann der Körper endlich das überschüssige Histamin abbauen und den Pegel auf ein normales Maß herunterfahren.

Danach macht es Sinn, beim Facharzt auf einen Bluttest oder Stuhlproben-Test zu bestehen, um das Ganze endgültig abzuklären. Denn natürlich kann diese Diät auch aus anderen Gründen zu einer Verbesserung führen.

Ärztliche Hilfe

Leider kann kaum ein Arzt Histaminintoleranz feststellen

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Leider ist diese Krankheit immer noch, auch und vor allem bei erfahrenen Ärzten, relativ unbekannt. Das führt dazu, dass die meisten einen sehr langen Leidensweg hinter sich haben, bis eines Tages eine Diagnose gestellt werden kann.

Einen direkten Test für eine Histaminintoleranz gibt es nicht. Das heißt, die Menge und Aktivität der DAO-Enzyme im Darm lässt sich im Labor nicht messen. Dafür wäre eine Dünndarm-Biopsie, also ein medizinischer Eingriff nötig. Man kann aber sowohl die Abbauprodukte des DAO im Blut messen, als auch den Histamingehalt im Stuhl. Das kann Hinweise darauf geben, ob eine Histaminintoleranz vorliegt.

Am häufigsten ist der Bluttest für Histaminintoleranz. Schon anhand von einigen Tropfen Blut kann man im Labor untersuchen, wie viele DAO-Enzyme im Darm arbeiten. Das dafür nötige Blut kann ein Mediziner in der Praxis entnehmen, man kann es aber auch selbst ans Labor schicken. Das dafür nötige Set kannst Du auf Amazon erwerben* und selbst einsenden. Das Ergebnis wird mit verständlicher Erkärung zu Dir nach Hause geschickt.

Auch den Stuhltest, der die Histamin-Konzentration im Stuhl misst*, kannst Du bequem und diskret von zu Hause aus machen. Die kosten dafür sind in etwa gleich, dafür sparst Du dir den Weg zum Arzt und die Wartezeit.

Allerdings stehen diese Tests, egal ob von zu Hause aus oder vom Arzt durchgeführt, immer wieder in der Kritik. Denn je nachdem, wie viel Histamin man in den letzten Tagen zu sich genommen hat, können die Ergebnisse unterschiedlich ausfallen. Das heißt, auch diese Parameter sollte man miteinbeziehen.

Außerdem ist ein Ernährungstagebuch und eine systematische Auslassdiät unbedingt erforderlich. Nur so kann man feststellen, ob wirklich eine Histaminose vorliegt und welche Nahrungsmittel man noch verträgt.

Ernährung

Es gibt Lebensmittel, die bei einer Histaminunverträglichkeit absolut sicher sind – an den Rest muss sich jeder langsam herantasten.

Eine Liste an histaminarmen und histaminhaltigen Lebensmitteln findest Du im Artikel “Histamin in Lebensmitteln”.

Welche Lebensmittel man essen kann, hängt auch davon ab, wie hoch der Histamin-Pegel im Körper bereits ist, d.h., was vorher und mit dem Lebensmittel gegessen wird, sowie von der Tagesform. An entspannten Tagen verträgt man vielleicht ein Nahrungsmittel, das beim nächsten Mal zu viel ist.

Generell unterscheidet man zwischen

a) histaminhaltigen Lebensmitteln, die dem Körper also zusätzliches Histamin zuführen,

b) Histaminliberatoren. Histaminliberatoren sind Lebensmittel, die zu einer verstärkten Ausschüttung von Histamin im Körper führen. Darunter zählen u.a. Zitrusfrüchte, Alkohol, jegliche Konservierungsstoffe und viele mehr.

c) DAO-Hemmern, also Lebensmittel, für deren Abbau dieselben Enzyme benötigt werden, wie für Histamin oder die die Funktion der Diaminoxidase hemmen.

DAO-hemmend und histaminfreisetzend können häufig auch Medikamente sein.

 

Selbst-Hilfe

Niemand muss sich mit der Diagnose einer Histaminintoleranz abfinden. Wer am eigenen Leib erfahren muss, dass die sog. Experten nicht weiterhelfen können, sollte in erster Linie selbst ein kleiner Experte werden. Als erstes solltest Du verstehen, was in Deinem Körper eigentlich passiert und Dir z.B. gute Literatur zum Thema* zulegen. Auch im Internet findet man viel Informationen und es gibt ein richtiges Portal, das sich nur mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten beschäftigt.

Allerdings findet man, vor allem im Internet auch viel widersprüchliche Information. Das liegt daran, dass jeder Mensch und damit auch jeder Organismus einzigartig ist. Was der eine gut verträgt und ihm hilft, muss nicht generell für jeden gelten. Am Ende bleibt nur die altbewährte, grund-menschliche Methode: Versuch und Irrtum. Dabei gibt es drei große Bereiche, auf die man immer ein Auge haben sollte:

1.Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel

Wer jahrelang unter einer Histaminintoleranz leidet, ist meistens in einem Zustand, in dem sowieso “alles scheiße” ist und sich schwer sagen lässt, welches Lebensmittel den Zustand nun verschlimmert und welches nicht. Darum muss man erst einmal alle Belastungen soweit zurückfahren, dass der Körper sich erholen kann und man sich endlich wieder soweit normal fühlt. Das geht gut mit einer zweiwöchigen Kartoffel-Reis-Diät. Dann wird schrittweise ein Lebensmittel nach dem anderen dazu genommen und auf die Liste gesetzt. Verschlechtert sich der Zustand, muss man die letzten Lebensmittel, die man aufgenommen hat, wieder streichen. Dieser Prozess kann wirklich lange dauern, lohnt sich aber in jedem Fall.

Wenn es einem nicht gelingt, sich trotz Intoleranz ausgewogen zu ernähren, kann es unter Umständen zu einem Nährstoffmangel kommen. Dann macht es Sinn, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen oder gezielt entsprechende Lebensmittel in die Ernährung aufzunehmen. Besonders im Auge behalten solltest Du Vitamin C, Kupfer und Vitamin B6. Vitamin C fördert den Abbau von Histamin und Vitamin B6 und Kupfer werden zur Herstellung von DAO im Körper benötigt. Unter Umständen kann eine gezielte Einnahme dieser Vitamine schon zu einer enormen Verbesserung führen.

2. Medikamente

Es gibt ein Medikament, Daosin*, das aus Schweinedärmen isolierte Diaminoxidase (DAO) enthält – das Enzym, das einem Histaminkranken fehlt. Die Kapseln werden mit dem Essen eingenommen und fangen gleich im Magen an, das Histamin aufzubrechen. Leider erkennt auch der eigene Körper sehr schnell, dass es sich dabei um körperfremde Enzyme handelt und verdaut diese. Je häufiger man also Daosin verwendet, desto weniger wirksam ist es, um es gegen die Histaminunverträglichkeit zu verwenden. Außerdem sind die Kapseln relativ teuer – zu einer vollen Mahlzeit sollte man 2-3 Kapseln einnehmen, wobei eine Kapsel ca. 1 Euro kostet.

Auch durch die Einnahme von Antihistaminika können die Symptome gelindert werden. Diese Medikamente reduzieren nicht das Histamin, sondern verhindern, dass es an den Zellen andockt. Eine Dauerlösung sind diese Mittel allerdings nicht, sondern eher eine Notfalllösung im Akutfall.

3. Behandlung

Eine nachlassende Produktion von DAO-Enzymen muss nicht genetisch veranlagt sein, sondern kann durch andere Krankheiten, z.B. Darmentzündungen hervorgerufen werden und damit auch wieder verschwinden. Man sollte es also nicht bei einer Diagnose der Histaminintoleranz belassen, sondern sich in professionelle Hände begeben. Mit der Erfahrung, dass Ärzte jahrelang im Dunkeln tappen, fällt das allerdings sehr schwer. Eine gute Anlaufstelle ist die Klinik für Umwelterkrankungen im bayerischen Wald. Sie sind spezialisiert auf Haut- und Darmerkrankungen und sind die einzige derartige Klinik in Deutschland, die zudem von der Krankenkasse übernommen wird. Ein Aufenthalt hier ist für jeden von Nutzen, der an einer Unverträglichkeit, Darm- oder Hautkrankheit leidet. Hier wirst Du nicht nur von oben bis unten durchgecheckt, sondern 3-6 Wochen komplett vom Alltag abgeschottet und auf Schonkost gesetzt, sodass sich Dein Körper richtig erholten kann. Zudem bekommt man wöchentlich eine Ernährungsberatung und Speiseplananpassung, Massagen, Yogakurse, Bäder, akute Infektionen werden behandelt und bei sehr geschwächten Patienten intravenös Vitamin B12 oder ähnlich wichtige Stoffe verabreicht, die dem Organismus fehlen.

Schwangerschaft

Vielen Frauen mit Histaminproblemen geht es in der Schwangerschaft sehr viel besser. Warum? Weil die Histaminintoleranz in der Schwangerschaft scheinbar auf ein Minimum runtergefahren wird. Während einer Schwangerschaft produziert die Plazenta nämlich so viele zusätzliche DAO-Enzyme, dass ich auf meine Unverträglichkeit keine Rücksicht mehr nehmen muss und somit auch kein Daosin nötig ist.

Nachdem die meisten Schwangerschaftsanzeichen wie Übelkeit nach den ersten 12 Wochen nachlassen, freuen sich viele Frauen über teilweise oder absolute Symptomfreiheit.

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2 Kommentare

  1. Hallo zusammen ich war vor ein paar Tage bei meinen Frarzt der meinte das meine Gebärmutter am arbeiten sei ich quälen zur zeit übelkeit kreislaufprobleme ziehen in der brust und im bauch meine kleine legt die ganze zeit ihr Kopf an meinen bauch und meint das ich ein Baby bekomme.

  2. Etwas gewundert hat mich das Ausbleiben der Blutung in der 3. Schwangerschaftswoche.

    Die 3. SSW ist die Woche in der die Einnistung überhaupt erst stattfindet.

    Also beim 28 Tages Zyklus sind es die Tage 15 bis 21.
    Da man davon ausgeht das der Eisprung an Tag 14 ist und sich der Embryo an Tag 5 bis 6 nach dem Eisprung implantiert (also ZT 19 oder 20) kann keine Frau in der 3. SSW schon Anzeichen haben. Alles was Frau da spürt kann genauso gut PMS sein.
    Bevor der Embryo nicht implantiert ist wird kein ß-hCG produziert und man ist noch nicht schwanger.
    Und zu den Schwangerschaftstests mit Wochenbestimmung, die zeigen theoretisch die Zeit nach dem Eisprung an, sind jedoch auch kein diagnostisches Mittel weil der ß-hCG Spiegel im Urin auch von anderen Faktoren (Trinkmenge, Uhrzeit,…) abhängig ist.

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