Familie, Wohnen

10 kreative Ideen für die Gestaltung des Kinderzimmers

Indianertipi als kreative Gestaltungsidee fürs Kinderzimmer

Mit vier Jahren bekam mein Sohn zum ersten Mal ein eigenes Kinderzimmer – bisher hatte er bei uns im Familienbett geschlafen und im Wohnzimmer gespielt. Ihm einen schönen Raum zu bieten, in dem er sich wohlfühlen, kreativ sein kann und der seinen Interessen folgt, ist für mich nicht nur ein Wunsch, sondern eine Herzensangelegenheit. Doch wie sieht ein kreatives Kinderzimmer aus? Welche Gestaltungstipps gibt es? Worauf soll ich achten? Wenn Du Dich das auch fragst, habe ich zehn Tipps und Vorschläge zusammengetragen.

10 kreative Ideen fürs Kinderzimmer

1. Die Spielküche

Egal ob Junge oder Mädchen – der Kaufladen oder die Spielküche gehören in jedes Kinderzimmer. Und dafür muss noch nicht einmal viel Geld in die Hand genommen werden. Denn es reicht oftmals aus, ein paar Regale an die Wand zu bringen und diese mit Utensilien aus einem Kaufmannsladen zu bestücken. Den Rest liefern die Kinder mit ihrer Kreativität.

Wer zusätzlich noch einen Herd kreieren möchte, der kann sich einfach eine Tischplatte nehmen, an deren Stirnseite die Knöpfe zum Einstellen der Herdplatte angebracht werden. Die Herdplatten selbst werden auf die Oberfläche der Tischplatte aufgetragen. Beispielsweise mit einer Gummierung, Holzelementen oder Plastikmodulen. Der Kreativität dürften diesbezüglich keine Grenzen gesetzt sein.

Unser Tipp: Spielküche oder Kaufladen können besonders gut mit anderen ausrangierten Möbelstücken aufgepeppt werden. Denn als Einrichtung können alte Möbel genutzt werden, die kindgerecht aufgearbeitet und gestaltet werden können.

2. Die Räuberhöhle

Ein Tipi oder eine Räuberhöhle ist ebenfalls ein Muss für jedes Kinderzimmer. Man kann sich dort nicht nur herrlich verstecken und Cowboy und Indianer spielen. Ein Tipi oder eine Räuberhöhle ist auch dann eine gute Idee, wenn ein Rückzugsort gesucht wird. Für das Vorlesen der Gute-Nacht-Geschichte oder wenn einfach mal ein paar Kuscheleinheiten benötigt werden.

 

 

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Für das Tipi oder die Räuberhöhle werden nicht viel Accessoires benötigt. Ist ein Hochbett vorhanden, kann der untere Bereich des Hochbetts hervorragend mit einem Laken abgetrennt werden. Es ist aber auch möglich, an der Decke eine entsprechende Konstruktion anzubringen oder mit Holzstäben das Tipi aufzubauen. Wird der Stoff noch bemalt und verziert, können sogar die Kinder bei der Gestaltung mithelfen. Der Kreativität sind auf jeden Fall keine Grenzen gesetzt.

Wir haben in unserem Kinderzimmer eine Holzdecke, die sich super zur Befestigung eignet.

3. Die Wandtafel

Egal ob die Tür oder direkt die Wand genutzt wird – eine große Wand zu einer Tafel zu erklären, ist relativ einfach. Tafellack gibt es in jedem Baumarkt. Und die Garantie, dass damit viel Spaß ins Kinderzimmer einzieht, gibt es obendrauf. Empfehlenswert ist es, die Wandtafel mit einer kleinen Holzleiste oder ähnlichem zu umranden, damit das Kind genau weiß, in welchem Bereich es kreativ werden darf. So erspart man sich das Übermalen und das Beschmutzen der Tapete oder anderen Einrichtungsgegenstände.

4. Kreativer Stauraum

Kinder haben viele Kleinteile, die oftmals nur im Regal liegen und nach einem passenden Stauraum suchen. Wie wäre es beispielsweise mit einem alten Koffer? Ein alter Koffer mit Schnallen und einer tollen Deko sieht nicht nur spannend aus, sondern bietet auch viel Stauraum für allerlei Utensilien.

Hinzu kommt, dass dieser Koffer bequem transportiert werden kann. Es ist also möglich, das Spielzeug auch mitzunehmen, falls mal eine Reise ansteht oder die Großeltern besucht werden sollen. Außerdem lässt sich dieser tragbare Stauraum perfekt unter dem Bett verstauen oder er dient ganz einfach als Beistelltisch neben dem Bett.

Du kannst aber auch Möbelstücke ganz einfach mit bunten Aufklebern verzieren bzw. von Deinen Kindern bekleben lassen. Alternativ gibt es sogar spezielle Klebemuster für IKEA-Möbel.

5. Das Sofa

Dass in jedes Kinderzimmer ein ordentliches Bett gehört, ist selbstverständlich. Aber ein gemütlicher Platz zum Lesen, zum Freunde treffen und zum Kuscheln ist ebenfalls empfehlenswert. Hier lohnt es, in ein kleines Sofa zu investieren. Vielleicht ein gebrauchtes Möbelstück, das an anderer Stelle nicht mehr benötigt wird. Wichtig ist, dass es bequem ist, einen möglichst dunklen Bezug hat, der schmutzunempfindlich ist. So findet das gemütliche Sofa immer seinen Platz im Kinderzimmer.

Für uns ist ein gemütlicher Sessel auch der Ort, an dem ich den kleinen Bruder stillen und gleichzeitig dem Großen beim Spielen zusehen kann. Das ist ihm in seinem Alter noch sehr wichtig.

6. Das Bücherregal

Natürlich dürfen auch Kinderbücher im Kinderzimmer nicht fehlen. Ein herkömmliches Bücherregal finde ich nicht gerade dienlich, denn dort sieht man nur den Buchrücken – Kleinkinder können den Titel noch nicht lesen, sie orientieren sich am Buchcover. Daher sollten Bücherregale im Kinderzimmer so gestaltet sein, dass die Vorderseiten der Bücher sichtbar sind. Es gibt Regale, die man auf den Boden stellt, oder Du kannst einfach die Gewürzregale von Ikea nehmen – so wie wir.

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So sehen unsere selbstgemachten Bücherregale für das Kinderzimmer aus.

7. Die Bildergalerie

Kinder malen gerne. Egal ob Junge oder Mädchen. Und die Kunstwerke, die dabei entstehen, sollten unbedingt gewürdigt werden. Mit einer Bildergalerie ist das möglich. Dafür werden lediglich ein paar Leisten an die Wand geschraubt, an denen wiederum Briefklemmen montiert werden. So können die Bilder nicht nur aufgehängt sondern auch jederzeit ausgetauscht werden.

8. Der Sternenhimmel

Die meisten Kinder mögen es, wenn sie ins Bett gehen und einen schönen Sternenhimmel über sich sehen. Das ist mit fluoreszierenden Sternen problemlos möglich. Es gibt auch reflektierende Sterne. Die werden einfach an der Decke angebracht und sobald sie angestrahlt werden, fangen sie an zu leuchten. Das Anstrahlen kann zum Beispiel mithilfe von einem Nachtlicht oder einer Taschenlampe geschehen.

9. Die Turnmöglichkeit

Wenn genug Platz ist, sollte in einem Kinderzimmer auch eine Möglichkeit für körperliche Aktivitäten gegeben sein. Eine Schaukel, Sprossenwand oder eine Rutsche sind immer eine tolle Idee für ein Kinderzimmer. Die Rutsche kann eventuell mit einem Hochbett kombiniert werden kann. Wichtig ist hierbei, dass die Rutsche stabil und dass ausreichend Sicherheit gegeben ist. Vielleicht können vor der Rutsche ein paar tolle selbst gemachte Kissen liegen. In Patchwork-Optik ist das immer ein Hingucker. Und die Kissen können in der Kuschelecke ihren Platz finden, wenn sie vor der Rutsche mal nicht benötigt werden. Vor einer Sprossenwand oder unter einer Schaukel sollte ebenfalls eine Matte oder Kissen liegen.

 

 

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10. LED Lichterketten

Kinder lieben es, wenn sie mit Hilfe von einem sanften Licht in die Nacht begleitet werden. Neben dem klassischen Nachtlicht bieten sich LED Lichterketten an. Sie lassen sich beliebig im Zimmer verteilen, können die ganze Nacht brennen und sorgen für ein angenehmes und warmes Licht. So fällt es jedem Kind leicht, abends zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen.

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Bei uns im Kinderzimmer hängen zum Beispiel verschiedene Tierchen als LED-Lichterkette.


Bild: 

© New Africa – bigstockphoto.com

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Hi, ich bin Hanna (32), Mutter eines kleinen Jungen und Ehefrau. Seit meiner Schwangerschaft habe ich mir viel Wissen über Schwangerschaft, Muttersein, Familie und Erziehung angeeignet. Dieses Wissen teile ich gern umsonst. Aktuell reise ich mit meiner Familie durch die Welt und führe ein Leben als "Digitale Mom".Hier erfährst Du mehr über mich.

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