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Stillen in der Trage: Mit welcher Tragehilfe geht das?

Stillen in der Trage: Mit welcher Tragehilfe geht das?

Stillen in der Trage wird in Mami-Foren immer wieder diskutiert und oft laufen die Diskussionen auch auf folgende Frage hinaus: „In welcher Tragehilfe kann man gut stillen?“

Und ganz ehrlich, ich kann gut verstehen, warum.

Denn nicht alle Stillkinder trinken in schönen 3- oder 4-Stunden-Abständen. Mein Stillbaby zum Beispiel wollte oft alle 15 Minuten trinken und der Heißhunger kam ansonsten völlig unerwartet und ohne zeitlichen Rhythmus. Weil ich unterwegs nicht immer anhalten und stillen konnte oder wollte, habe ich schnell gelernt, in der Babytrage bzw. im Tragetuch zu stillen. Das ist tatsächlich sehr praktisch, weil es Zeit spart und ich mich bewegen konnte, wenn mein Baby ewig stillen wollte oder beim Stillen eingeschlafen war.

Welche Babytrage oder welches Tragetuch ist zum Stillen geeignet?

In welcher Trage kann man stillen?

Im Prinzip kannst Du in sehr vielen Babytragen und Bindeweisen beim Tragetuch stillen. Wichtig ist, dass sich die Babytrage einfach lockern und wieder festziehen lässt – je einfacher, desto besser. Dadurch eignen sich zum Beispiel alle Full-Buckle Tragen, denn an diesen werden die Gurte mit Schnallen geschlossen, gelockert und festgezogen. Dadurch kann man in Fullbucke-Tragehilfen besonders einfach stillen.

Ich stelle Dir im Folgenden einige Tragehilfen zum Stillen vor. Danach erkläre ich Dir, was Du beim Stillen in der Tragehilfe beachten musst und wie genau Du das anstellst.

Stillen im Ring Sling

Meine erste Wahl zum Stillen in der Tragehilfe war letztendlich trotzdem mein Ring Sling Tragetuch. Denn durch die Ringe und die Flexibilität des Tuchstoffes lässt es sich so einfach und schnell zum Stillen im Tuch anpassen wie keine andere Trage. Wenn mein Baby an der Brust angedockt hatte, konnte ich den Stoff über seinem Rücken etwas nach oben und enger ziehen, sodass er als Nackenstütze diente.

stillen in der ring sling tragehilfe

Stillen im Ring Sling ist mit etwas Übung gar kein Problem. Und sogar nach dem Stillen ist ein Baby im Ring Sling im Handumdrehen wieder in die ursprüngliche Position auf Kopfkusshöhe zurückgebracht.

Außerdem kann man das lose Tuchende super als Stilltuch verwenden, um dem Stillbaby etwas Ruhe zu gönnen oder die Brust vor unliebsamen Blicken in der Öffentlichkeit zu schützen. Der Kopf des Babys sollte immer auf der Seite sein, auf der sich keine Ringe befinden.

Theoretisch kann man im Ring Sling auch liegend stillen, allerdings wird vor dem Tragen in der Liegehaltung immer wieder gewarnt. Denn hier könnte Dein Baby theoretisch ersticken.

Im Tuch in der Liegehaltung stillen würde ich darum nur zu Hause, wenn es nicht direkt als Tragehilfe, sondern als Unterstützung der Wiegehaltung dient.

Auch wenn Dein Baby in der Wiegehaltung einschläft, darfst Du es nicht darin herumtragen. Stattdessen solltest Du Dich in eine bequeme Position geben und das Tuch zusätzlich noch etwas lockern und stattdessen Dein schlafendes Baby mit den Armen stützen oder ablegen.

Stillen in der Manduca

Meine geliebte Manduca Trage ist eine Fullbuckle-Trage, das heißt das lockern und festziehen der Gurte ist so einfach und schnell wie bei einem Rucksack. Die Manduca hat sogar vorne an den Schulterträgern Schnallen zum Lockern, die oft auch als „Stillschnallen“ bezeichnet werden und das Stillen in der Manduca erleichtern.

manduca first babytrage

Babys werden in der Manduca wie in jeder Babytrage aufrecht gestillt. Das kommt Dir vielleicht etwas ungewöhnlich vor. Keine Sorge, diese Stillhaltung ist völlig natürlich und Babys kommen damit gut klar.

Wenn Du in anderen Berichten oder Foren findest, dass die Manduca für Neugeborene nicht geeignet wäre, dann bezieht sich das mit Sicherheit auf die alte Version der Manduca, die sogenannte Manduca First.

Seit kurzem aber gibt es eine neue Version, die Manduca XT. Sie lässt sich durch ihren verstellbaren Steg auch ideal an die Größe des Babys anpassen und Du kannst sie ohne Bedenken für Neugeborene verwenden.

Stillen in der Kokadi Flip

Meine Kokadi Flip ist ebenfalls eine Fullbuckle-Trage und ähnlich aufgebaut, wie die Manduca. Stillen in der Kokadi Babytrage ist auch kein Problem. Sie hat auch die „Stillschnallen“ vorne und lässt sich ganz einfach lockern und festziehen. Im Gegensatz zur Manduca gibt es von der Kokadi Flip verschiedene Größen.

Nach dem Stillen mit der Kokadi Flip solltest Du dein Baby wieder in die richtige Höhe positionieren. Machst Du das nciht, blühen Dir schnell Verspannungen. Und noch etwas, wenn Du die Kokadi etwas fester anschnallst, verteilt sich das Gewicht des Babys besser.

Für Neugeborene brauchst Du selbstverständlich die Baby-Size. Wenn dann der Steg langsam zu kurz wird, also nicht mehr von Kniekehle zu Kniekehle reicht, sondern mittig an den Oberschenkeln aufhört, ist die Trage zu klein und Du brauchst die nächste Größe.

Stillen in der Ergobaby

Theoretisch kann man natürlich auch in der Ergobaby Trage stillen. Allerdings habe ich das selbst noch nicht ausprobiert und von einigen Müttern gehört und gelesen, die damit nur schwer zurecht kommen. Das mag auch daran liegen, dass die Ergobaby Tragen vorne an den Schulterträgern keine Schnallen („Stillschnallen“) haben und die Trage deshalb beim Lockern der Gurte sich vielleicht etwas unbequemer anfühlt.

ergobaby adapt mit baby in stillposition

Stillen im Tragetuch

Mütter mit viel Erfahrung im Binden von Tragetüchern können ohne Probleme auch im Tuch stillen. Allerdings würde ich das Neulingen nicht empfehlen. Das Stillen im Tragetuch geht am besten mit einer speziellen Bindeweise, dem Schiebeknoten. Dabei wird das Tuch ähnlich wie bei einem Ring Sling nur über eine Schulter gebunden und kann über einen speziellen Knoten gelockert und festgezogen werden.

Wie der Schiebeknoten und das Stillen im Tuch funktionieren kann, zeigt Dir zum Beispiel dieses Video:

Tipps: Was Du beim Stillen in der Trage beachten solltest

Die richtige Höhe

Das Wichtigste beim Stillen in der Babytrage ist, dass sich das Köpfchen des Babys in der richtigen Höhe befindet. Denn wird Deine Brustwarze gezerrt und es können feine Risse entstehen. Die Hautbarriere ist nicht mehr intakt, es können Bakterien eindringen und eine Brustentzündung kann entstehen. Wenn Deine Brust groß genug ist, kannst Du sie auch nach oben heben, sodass die Brustwarze in der richtigen Höhe ist. Je größer die Brust, desto einfacher ist das Stillen in der Trage.

Die Trage lockern

Ansonsten musst Du zum Stillen die Trage lockern, sodass Dein Baby weit genug nach unten sinkt. Manchmal reicht es, nur die Schultergurte zu lockern, vielleicht musst Du aber auch den Hüftgurt lockern und etwas nach unten ziehen. Geh dabei sicher, dass Dein Baby nicht unten aus der Trage rutschen kann.

Dann beugst Du Dich kurz nach vorne, sodass Du Deine Brust freilegen kannst. Wenn das Baby angedockt hat, kannst Du Dich wieder aufrichten und gegebenenfalls die Brust verdecken. Nach dem Stillen sollte das Baby wieder wie gewohnt auf Kopfkusshöhe eingebunden werden.

Die richtige Kleidung

Wichtig beim Stillen in der Trage ist auch die richtige Kleidung. Im günstigsten Fall trägst Du ein T-shirt oder Oberteil, die man nicht hochziehen muss, denn dann müsstest Du den Stoff zwischen Dir und Deinem Baby „herauskramen“. Stattdessen solltest Du es beiseite oder nach unten ziehen können. Vorteilhaft sind außerdem Still-BHs, die nach oben hin geöffnet werden. So hast Du nicht das Gefühl, dass Deine Brust komplett frei liegt.

Vorher üben

Am besten klappt das Stillen in der Babytrage, wenn das Baby zuhause in einer ungestörten Umgebung schon etwas an den Vorgang gewohnt wurde. Beim ersten Mal, als ich im Bus in der Manduca stillte, war mein Sohn sichtlich irritiert und gestresst, auch wenn er trotzdem trank.

Zuhause „übten“ wir dann hin und wieder das Stillen im Ring Sling. Als wir diese Möglichkeit einmal unterwegs nutzten, hatte er damit keine Probleme und schlief sogar beim Stillen ein.

Tragetuch oder Babytrage? – Was ist besser zum Stillen?

Am aller wichtigsten ist erstmal, dass Du gut mit der Tragehilfe umgehen kannst und dein Baby ohne weitere Probleme darin positionieren kannst, wie Du es zum Stillen in der Trage brauchst.

Tragetücher oder Ring Slings sind super für Neugeboren, weil der ganze Körper deines Babys gestützt wird. Der Umgang mit einem Ring Sling Tragetuch ist schnell erlernt – es wird einmal eingefädelt und dann nur noch durch ziehen am losen Tuchende feinjustiert. Das Tragetuch dagegen benötigt etwas mehr Übung und Expertise, denn hier gibt es viele verschiedene Bindeweisen und das Einbinden dauert anfangs lang.

Auch mit einer Babytrage (Komforttrage) oder Mei Tai ist der Rücken des Babys ausreichend gestützt, um eine aufrechte Haltung beim Stillen und Trinken zu ermöglichen. Die meisten Babytragen sind sehr schnell an- und abgelegt und Fullbuckle-Tragen kommen komplett ohne Binden oder Schnüren aus.


Stillen und Tragen sind natürliche Bedürfnisse des Babys

Hast Du dich schon mal gefragt, warum Stillen und Tragen eigentlich so sehr den Bedürfnissen von Babys entspricht? Das hat mit unserer Menschheitsgeschichte zu tun, die schon viele hunderttausend Jahre andauert. Unsere Gene, also die Instinkte und Bedürfnisse, mit denen ein Menschenbaby geboren wird, wurden über diesen langen Zeitraum perfekt angepasst, um das Überleben des Babys zu sichern. Und so schnell verändern sich angeborene Verhaltensweisen nicht, das dauert viele Jahrtausende.

Wenn ein Baby zur Welt kommt, hat es außer diesen angeborenen Instinkten nicht viel. Es kann noch nicht strukturiert denken, verstehen, oder mit Absicht handeln. Es folgt einfach seinen angeborenen Verhaltensweisen. Leider sind diese Verhaltensweisen nicht an unsere moderne Welt angepasst, denn die existiert erst seit sehr, sehr kurzer Zeit. Heute gibt es sichere Häuser und wir sind meistens geschützt gegen Angriffe wilder Tiere oder anderer Menschen.

Doch bis vor etwa 10.000 Jahren sah das Leben der Menschen ganz anders aus: Sie lebten in Gruppen als sogenannte Nomaden, zogen also ständig von einer vorübergehenden Behausung in die nächste. Das Leben war hart und gefährlich. Der sicherste Ort für ein Baby war direkt am Körper der Mutter oder einer anderen vertrauten Person. So konnte es sicher sein, dass es nicht irgendwo abgelegt und vergessen wurde oder ungeschützt war vor Raubtieren und Ungeziefer.

So erklärt es sich auch, dass es für die meisten Babys ein Albtraum ist, alleine in einer stillen Umgebung abgelegt zu werden. In der Gruppe und in Bewegung dagegen fühlen sie sich pudelwohl und können auch beruhigt schlafen.

Stillen ist die natürliche Nahrung eines Menschenbabys. Ersatznahrung in Form von artfremder Milch (Schaf-, Ziegen- oder Kuhmilch) gibt es frühestens seit die Menschen Ackerbau und Viehzucht betrieben, also erst ein paar tausend Jahre. Und selbst dann wurden Babys in der Regel von einer anderen Mutter gestillt, wenn die eigene keine Milch hatte.

Das Stillen und alles, was dazu gehört, also auch die körperliche Nähe und das Saugen, ist also fest in den Genen unserer Babys verankert. Ein Baby, das sich während der Nahrungsaufnahme beruhigt, wohlfühlt und viel trinkt, überlebt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit. Dieser innere Trieb ist bis heute unverändert – auch wenn es jetzt Ersatzmilch und Fläschchen zu kaufen gibt.

Vorteile des Stillens

Auch wenn die Flaschennahrung mittlerweile sehr hohen Qualitätsrichtlinien entspricht, reicht sie doch nicht an die Qualität und perfekte Zusammensetzung und Vorteile der Muttermilch heran.

Vorteile vom Stillen mit Muttermilch:

  • passt sich in Menge und Zusammensetzung immer den Bedürfnissen und dem Alter des Babys an,
  • hat immer die perfekte Temperatur,
  • braucht kein Zubehör und muss nicht angerührt werden,
  • hat wertvolle Immunglobuline und Darmbakterien,
  • fördert den Aufbau der Darmflora,
  • ist vollkommen kostenlos,
  • bedingt gleichzeitig engen Körperkontakt zwischen Mutter und Baby, was die Entwicklung unterstützt,
  • Stillen befriedigt das Saugbedürfnis des Babys, das unter Umständen bis zum 7. Lebensjahr anhält,
  • schützt vor Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Krankheiten im Erwachsenenalter,
  • beugt Allergien und Unverträglichkeiten vor,
  • stärkt die Zungen- und Kiefermuskulatur und fördert dadurch die Sprachentwicklung,
  • verringert das Risiko der Mutter, an verschiedenen Tumorerkrankungen, Übergewicht, Diabetes oder Herzinfarkt zu erkranken,
  • fördert das psychische Wohlbefinden der Mutter durch die Ausschüttung von Oxytocin,
  • fördert die Gesundheit und Rückbildung bei der Mutter.

Vorteile des Tragens

Es gibt Babys, die sich im Kinderwagen unter keinen Umständen beruhigen lassen. Für sie kommt nur die Babytrage oder ein Tragetuch in Frage. Aber auch die meisten anderen Babys fühlen sich beim Tragen pudelwohl – und das nicht ohne Grund.

Vorteile vom Tragen:

  • Es erinnert durch die Enge und Wärme an das Gefühl im Mutterleib,
  • es gibt Deinem Baby das Gefühl, in Bewegung und damit sicher zu sein (s.o.),
  • es fördert die motorische und körperliche Entwicklung des Babys
  • es lässt Dein Baby Deinen Herzschlag hören, den es von dem aller anderen Mütter unterscheiden kann
  • und es fördert die Hüftentwicklung Deines Babys und entspricht der natürlichen Haltung auf der Hüfte der Mutter.

Bis vor wenigen Jahrzehnten (in vielen Kulturen sogar bis heute), werden Babys hauptsächlich auf der Hüfte der Mutter getragen – egal, ob mit oder ohne Tragetuch. Wenn Du Dein Baby hochnimmst, zieht es wahrscheinlich automatisch die Knie etwas an und macht sich bereit, auf die Hüfte gesetzt zu werden. Auch bei unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen, werden die Babys in dieser Haltung am Körper getragen – allerdings halten sie sich dabei selbst am Fell der Mutter fest. Die breite Hüfte und schlanke Taille von Frauen gibt dafür den perfekten Raum.

Aus diesen Gründen erfreuen sich Stillen und Tragen mittlerweile auch in unserer Gesellschaft wieder größerer Beliebtheit. Mehr noch, es gibt zum Glück immer mehr Tragehilfen, die Stillen und Tragen gleichzeitig ermöglichen.

Studie belegt: Erfolgreiches Stillen wird durch Babytragen sogar gefördert

Die meisten Schwangeren wünschen sich, ihr Baby mindestens einige Monate voll stillen zu können. Aus körperlichen Gründen können nur etwa 2 % der Frauen nicht stillen – trotzdem ist die Zahl der Mütter, die durch verschiedene Komplikationen und fehlende Vorbilder ihr Baby nicht wie gewünscht stillen können, viel höher.

Durch ein stillfreundliches Krankenhaus, geeignete Maßnahmen und eine gute Stillberatung von Anfang an könnten auch diese Frauen stillen.

Sein Baby zu tragen ist eine solche Maßnahme. Eine kürzlich veröffentlichte Studie (Pisacane A, Continisio P, Filosa C, Tagliamonte V, Continisio GI. Use of baby carriers to increase breastfeeding duration among term infants: the effects of an educational intervention in Italy. Acta Paediatr Oslo Nor 1992. 2012;101(10):e434-e438. doi:10.1111/j.1651-2227.2012.02758.x.) hat gezeigt, dass intensiver Körperkontakt zwischen Mutter und Baby die Chancen auf einen positiven Verlauf des Stillens erhöhen.

Demnach kann das häufige Tragen in einer Babytrage oder im Tragetuch die negativen Auswirkungen einer komplizierten Geburt mit anfänglicher Trennung oder fehlender Betreuung nach der Geburt durchaus aufwiegen.

Die Studie hat 200 Mütter untersucht, die in einem nicht-stillfreundlichen Krankenhaus geboren haben. 60% davon durften nach einem Kaiserschnitt mehrere Stunden keinen Körperkontakt zu ihren Babys aufnehmen und konnten nicht unmittelbar nach der Geburt stillen. Dabei wird das unmittelbare Anlegen des Babys nach der Geburt als ein wichtiger Faktor für die Milchbildung und einen guten Stillstart gesehen.

Alle 200 Mütter hatten einen ähnlichen soziokulturellen Hintergrund – und alle Babys einen ähnlich ungünstigen Start ins Leben. Der Hälfte der Mütter wurde nun eine Babytrage zur Verfügung gestellt und eine Einweisung erteilt, wie sie damit umgehen können. Sie wurden ermutigt, mindestens eine Stunde am Tag zu tragen, am besten so oft wie möglich. 69 % dieser Mütter nutzten die Babytrage tatsächlich eine Stunde oder häufiger.

Das Ergebnis der Studie war eindeutig: Die Babys, deren Mütter die Babytrage nutzten, stillen viel häufiger und länger, als die, die sie nicht benutzten – entweder, weil sie nicht wollten / konnten, oder weil sie sie nicht angeboten bekamen.

Nach 5 Monaten zum Beispiel waren es doppelt so viel (48 %) Mütter aus der Babytrage-Gruppe, die noch stillten im Gegensatz zur Kontrollgruppe (24 %).

Fazit: Stillen und Tragen – unschlagbare Kombi

Tragen ist also die ideale Ergänzung, wenn Du Dein Baby seinen Bedürfnissen entsprechend aufwachsen und möglichst erfolgreich stillen möchtest. Das Tragen vereinfacht nicht nur Deinen Alltag, weil Du die Hände frei hast und auch in der Trage stillen kannst, es fördert auch die Milchbildung und ermöglicht eine erfolgreiche Stillbeziehung.

In der Trage zu stillen erfordert also etwas Übung und Geduld. Nicht bei allen klappt es auf Anhieb und nicht für alle fühlt es sich sofort gut an. Aber mit etwas Übung kannst Du in fast jeder Babytrage stillen. Am besten eignet sich meiner Erfahrung nach das Ring Sling Tragetuch oder eine Fullbuckle-Trage wie die Manduca oder die Kokadi Flip.

Stillen in der Trage: Mit welcher Tragehilfe geht das?

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Hi, ich bin Hanna (32), Mutter eines kleinen Jungen und Ehefrau. Seit meiner Schwangerschaft habe ich mir viel Wissen über Schwangerschaft, Muttersein, Familie und Erziehung angeeignet. Dieses Wissen teile ich gern umsonst. Aktuell reise ich mit meiner Familie durch die Welt und führe ein Leben als "Digitale Mom".Hier erfährst Du mehr über mich.

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