Baby, Entwicklung

Babysprache deuten und verstehen: So zeigt Dir Dein Baby, was es will

Babysprache Verstehen & Interpretieren

Ein Neugeborenes spricht noch keine Worte – und teilt sich dennoch mit. Mit Mimik und Körpersprache verleiht es Wünschen und Bedürfnissen Ausdruck. Hier erfährst Du wichtige Anhaltspunkte zur Deutung dieser Babysprache.

Was bedeutet Schreien bei Babys?

Mit einem Schreien machen sich die meisten Babys gleich nach der Geburt bemerkbar. Der erste Schrei ist in dem Fall ein sehr gutes Zeichen. Er bedeutet, dass die Atmung des Kindes aktiv ist und sein kleiner Körper gut mit Sauerstoff versorgt wird. Insofern ist der starke Gebrauch der Stimme ein verlässliches Lebenszeichen.

Hunger

Schnell nutzen Neugeborene ihre Stimme aber auch, um Dir etwas anderes mitzuteilen: Sie haben Hunger. Wenn etwas zu Essen haben möchte und danach schreit, ist dies eine erste Form der Mitteilung zwischen Mutter und Kind. Deren Deutung ist sehr wichtig. Mit ihrer Hilfe weißt Du, wann es Zeit für die Flasche oder das Stillen ist und bist über das Wohlbefinden des Neugeborenen gut im Bilde.

Schmerzen

Dem körperlichen Wohlbefinden verleihen Kinder ebenfalls Ausdruck. In diesem Fall kombinieren sie das Schreien mit einer bestimmten Körperhaltung. Wenn ein Neugeborenes schreit und dabei seinen Körper überstreckt versucht es in der Regel mitzuteilen, dass es Schmerzen empfindet.

In manchen Fällen kann es sich um Bauchweh handeln oder Verdauungsprobleme machen dem Kind zu schaffen. Das Anziehen der Beine beim Schreien deutet ebenfalls klar auf Bauchweh hin. Aber auch starker Hunger kann als Schmerz empfunden werden.

Blähungen begleiten viele Babys

Bei Blähungen hilft es manchmal, den Bauch etwas zu massieren oder eine gewärmte Decke auf das Bäuchlein des Babys zu legen. Wenn sich das Kind von der Muttermilch auf Flaschennahrung umstellt, sind Blähungen zunächst einmal ganz normal. Die meisten Babys gewöhnen sich dann jedoch recht schnell an die neue Ernährung.

Handzeichen und Mimik

Auch bestimmte Gesten mit der Hand und dem Mund können auf Wünsche hinweisen. Diesen Teil des Körpers solltest Du also auch etwas im Blick behalten. Je nachdem, welche Stellen seines Körpers das Baby mit seinen Fingern berührt, möchte es Dir etwas ganz bestimmtes zu verstehen geben. Es gibt einige Gesten, die unter Babys sehr verbreitet sind.

Nuckeln

Für manche Gesten der Babysprache haben wir auch in unsere Sprache eigene Wörter. Das hängt damit zusammen, dass diese sehr häufig vorkommen. Eines dieser Wörter ist das Nuckeln. Wenn Dein Baby an seinen Fingerlein oder der ganzen Faust nuckelt, deutet dies ebenfalls auf Hunger hin. Manche Babys schmatzen dabei sogar leise. Deutlicher kann man seinen Appetit eigentlich nicht mitteilen.

Das Nuckeln solltest Du Neugeborenen deshalb auch erst einmal nicht abgewöhnen. Erstens teilen das Baby Dir dadurch mit, wann es Hunger hat. Zweitens hat das Nuckeln auch eine beruhigende Wirkung auf das Kind. Das Nuckeln an Fingern ist zunächst einmal also überhaupt keine schlechte Angewohnheit, sondern eine sehr sinnvolle Sache.

Reiben der Äuglein

Wenn Dein Baby sich mit seinen Fingern über die Äuglein reibt, deutet dies auf Müdigkeit hin. Spätestens wenn es dann anfängt zu Gähnen oder seinen Kopf unregelmäßig bewegt, ist es Zeit für das Bett. Du solltest ihm dann Ruhe gönnen. Wenn es diese nicht bekommt, kann das Kind unruhig werden und Quängeln. Kümmere Dich besser darum, dass es etwas Aufmerksamkeit erhält und in eine ruhige Umgebung kommt.

Manche Kinder stören sich wiederum nicht an Geräuschen und schlafen auch inmitten einer Menschengruppe ein. Eine bekannte Kuscheldecke kann das Vertrauen schaffen, das die dafür notwendige Ruhe spendet. Auch geliebte Objekte wie ein persönlicher Teddybär können dem Baby in dieser Situation helfen.

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Finger an den Ohren

Auch wenn sich das Neugeborene an den Ohren berührt oder diese zieht ist dies ein wichtiger Fingerzeig. In Babysprache weist es damit ebenfalls auf Müdigkeit hin. Vielleicht möchte es auch nur einen kleinen Verdauungsschlaf oder ein Mittagsschläfchen einlegen. In jedem Fall solltest Du dieses Bedürfnis nach Ruhe aber ernst nehmen.

Baby Fasst sich ans Ohr

Bei starker Erkältung kann das Reiben an den Ohren auch auf Ohrenschmerzen hinweisen. Die meisten Babys können schmerzende Stellen aber nicht unmittelbar zeigen.

Erst ab einem Alter von etwa zwei Jahren wird der genaue Ort des Schmerzempfindens bewusst lokalisiert.

Wenn Babys Lächeln schenken

Erst ungefähr sechs Wochen nach seiner Geburt beginnt ein Neugeborenes ganz bewusst zu lächeln. Davor haben Babys meist ein allgemeines Lächeln im Gesicht, wie wir es auch von Engelsgesichtern her kennen. Ab der sechsten Woche bringt das Kind nun mit seinem Lächeln bewusst seine persönliche Freude zum Ausdruck. Wenn es Dich also anlacht, zeigt es Dir damit, wie gut es ihm bei Dir geht. Aus seinem neu erlernten Lächeln wirst so ganz schnell ein gemeinsames Lachen. Dadurch findet Ihr eine neue Ebene der gemeinsamen Kommunikation.


Jedes Baby ist individuell

Die bisherigen Hinweise können Dir helfen, eine gemeinsame Kommunikation mit Deinem Baby aufzubauen. Doch jedes Baby ist einzigartig und individuell. Um mit ihm zu sprechen, musst Du Dich auf seine eigene Körpersprache und Mimik einlassen und immer wieder den Austausch suchen. Eltern mit mehreren Kindern stellen schnell fest, dass man sich erst einmal kennenlernen muss, damit dies klappt. Keine Babysprache gleicht exakt der eines anderen Babys. Und Du wirst immer wieder neu überrascht sein, mit was für einem bemerkenswert breiten Repertoire an Mimik, Gesten und Körperhaltungen Dein Baby einen intensiven emotionalen Kontakt zu Dir sucht.

Kleinkinder sind große Darsteller

Schon ein Neugeborenes, das sich erst wenige Tage auf der Welt befindet, beweist damit eine eigene Persönlichkeit. Diese kennenzulernen und sich bewusst auf das Abenteuer einer intensiven Beziehung zwischen Kind und Eltern einzulassen, wird in jedem Fall immer neue Überraschungen für Dich bereit halten.

Lasse Dich einfach darauf ein und jedes Baby schenkt Dir auf neue Weise ein eigenes Glück der Elternschaft. Es sind insofern nicht nur die Eltern, die ihren Kindern die Sprache beibringen. Auch jedes Kind bringt seinen Eltern im gemeinsamen Austausch eine eigene neue Sprache voller Emotionen bei. Wir sollten es genießen, dass uns unser Babys an dieser Welt teilhaben lässt.

Fazit

Babys sind kleine Schauspieler, die sich mit vielen Gesten und Körperhaltungen aktiv mitteilen. Wenn Du diese Fingerzeige deutest und allmählich eine gemeinsame Sprache mit Deinem Kind findest, wirst Du über das persönliche Wohlbefinden Deines kleinen Lieblings stets bestens im Bilde sein.


Bild: 

©khomich - bigstockphoto.com

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Hi, ich bin Hanna (32), Mutter eines kleinen Jungen und Ehefrau. Seit meiner Schwangerschaft habe ich mir viel Wissen über Schwangerschaft, Muttersein, Familie und Erziehung angeeignet. Dieses Wissen teile ich gern umsonst. Aktuell reise ich mit meiner Familie durch die Welt und führe ein Leben als "Digitale Mom".Hier erfährst Du mehr über mich.

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