Baby, Entwicklung

26 Wochen Schub – Jetzt werden Zusammenhänge klar

Baby im 26 Wochen Schub

Von einem Tag auf den anderen braucht Dein Baby extrem viel Aufmerksamkeit. Es weint mehr, will permanent Deine Nähe und hat scheinbar ständig Hunger? Herzlich willkommen, Dein Nachwuchs ist vermutlich im 5. Wachstumsschub von insgesamt 8 Wachstumsschübe angekommen.

Damit hast Du auch die Hälfte aller Entwicklungssprünge hinter Dir. Im ersten Jahr machen Babys acht herausfordernde Phasen durch, in denen Sie neue Fähigkeiten ausbilden. Dies geschieht hauptsächlich dadurch, dass sich das Gehirn weiterentwickelt und innerhalb von 12 Monaten auf die doppelte Größe wächst.

Bei allen termingerecht geborenen Säuglingen passieren diese Schübe in etwa um die gleiche Zeit. Meistens merken die Eltern schnell, wenn der nächste Sprung ansteht, weil die Kleinen sich auffällig verhalten.

Baby im 26 Wochen Schub – Anzeichen und Symptome

Wann beginnt der 5. Wachstumsschub und wie lange dauert er?

Der 5. Entwicklungssprung findet etwa zwischen der 23. Und 26. Lebenswoche des Babys statt. Im Durchschnitt dauert er etwa vier Wochen. Je nach Säugling kann er schon nach einer Woche überstanden sein oder fünf Wochen dauern.

Woran erkennt man den 26 Wochen Schub?

Im Grunde genommen gehen alle Wachstumsphasen mit den gleichen Herausforderungen einher.

  • Die Kleinen schlafen schlechter
  • Sie haben vermehrt oder keinen Appetit
  • Babys sind dann nörgelig und weinerlich
  • Der Säugling will sich Kleidung nicht ausziehen oder sich wickeln lassen
  • Wenn das Baby weint, dann lässt es sich schlecht beruhigen
  • Der Nachwuchs ist schnell frustriert und neigt zu Wutanfällen
  • Kinder brauchen viel Nähe

Für Eltern und Babys sind die Entwicklungssprünge anstrengende Phasen, die nach wenigen Tagen bis Wochen überstanden sind. Die Entwicklung neuer Gehirnstrukturen braucht ungeheuer viel Kraft. Mehr als die Hälfte seiner Energie verwendet der Babykörper dafür.

Vielen hilft es in der Zeit zu wissen, dass das Kind mit seinen neuen Fertigkeiten überfordert sein kann. Deshalb weint es vermehrt, wacht nachts häufig auf und sucht permanent Körperkontakt.

Mach Dir keine Sorgen, falls Dein Baby plötzlich wieder die Beikost verweigert. Wenn Du zwischen dem 19-Wochen-Schub und diesem Entwicklungsschub mit dem Breifüttern angefangen hast, kann es sein, dass Dein Kind während der Wachstumsphase nur noch Milch verlangt.

Macht Dein Baby sonst einen gesunden Eindruck, ist dieses Verhalten durchaus normal. Gönne dem Säugling mittags wieder seine Milch, wenn es diese verlangt. Stillmamas brauchen sich keine Gedanken wegen der Flüssigkeits- und optimalen Trinkmenge zu machen.

Falls Du das Gefühl hast, dass Dein Körper seit Einführung der Beikost weniger Milch produziert, hast Du wahrscheinlich recht. In dem Augenblick, wo das Kind wieder häufiger anliegt, steigert sich automatisch wieder die Produktion.

Dein Baby kann in dem Alter von 26 Wochen seine Emotionen noch nicht einordnen und erlebt neue Gefühle wie Wut, Trennungsschmerz und Angst. Zeig Verständnis für die Sorgen und Nöte der Kleinen. Nimm das Kind viel auf den Arm, trage es am Körper, versuche es immer zu beruhigen, wenn es weint.

Merkst Du, dass langsam Deine Geduld und Kraft nachlässt? Dann suche Hilfe im Familien- und Freundeskreis. Zwar fremdeln die Kleinen im 26 Wochen Sprung gerne, aber manchmal braucht Mama eine Auszeit, um anschließend wieder liebevoll mit dem Nachwuchs umzugehen. Egal, wie schwierig die Phase ist, sie wird bald vorbei sein und Dein Baby beherrscht anschließend tolle, neue Dinge.

Neue Fähigkeiten Deines 26 Wochen alten Babys – das passiert im Kopf

Der 26-Wochen-Schub steht unter dem Begriff „Zusammenhänge“. Das Baby kann diese nämlich jetzt erkenne. Es sieht beispielsweise eine Katze und weiß, dass diese Miau macht. Außerdem begreift der Nachwuchs räumlichen Abstand.

Die Herausforderung ist, dass der Säugling jetzt bemerkt, wenn die Mama aus dem Zimmer geht. Aus Unsicherheit darüber, dass sich der Abstand zwischen ihm und der Bezugsperson vergrößert, fängt das Baby an zu weinen. Wichtig ist, dass die Mutter zu dem Kind geht und es beruhigt. Dadurch wird das kleine Geschöpf nicht verwöhnt, sondern es erfährt Sicherheit.

Im Zuge der gleichen Entwicklungsphase fangen Babys an Löffel und andere Gegenstände fallen zu lassen. Das wiederholte Aufheben von Dingen, mag die Eltern nerven, das Kind meint es aber nicht böse. Es hat nur gelernt, dass seine Handlung etwas auslöst. Ein herunterfallender Löffel verursacht ein Geräusch etc.

Die Kleinen wollen nun Ursache und Wirkung erforschen. Sie drücken einen Kopf am Spielzeug und ein Lied erklingt. Allerdings versuchen Sie nun auch gerne Finger in Steckdosen zu stecken. Sorge deshalb unbedingt dafür, dass spätestens ab dem 26 Wochen Schub die Wohnung oder das Haus kindersicher ist.

Lesetipp: Sinnvolle und unnötige Kindersicherungen für zuhause

Das Kind wird mit einem haben Jahr auch immer mobiler. Es wird nach dem Wachstumsschub Krabbelversuche unternehmen, seine motorischen und sprachlichen Fertigkeiten weiter ausbauen.

3 geniale Spiele für den 5. Wachstumsschub und danach

Stapelbecher

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Weil das Kind jetzt Zusammenhänge erkennen kann, liebt es bestimmt das Stapelbecher-Spiel. Du kannst die Becher entweder selbst basteln, es gibt sie aber auch günstig zu kaufen. Die Kleinen lieben es, erst Türme zu bauen aber diese dann auch wieder einstürzen zu sehen.


Kisten packen

Stelle zwei Kisten, von denen eine mit verschiedenen, spannenden und kindgerechten Gegenständen gefüllt ist vor Dein Baby. Fange an die Sachen nacheinander von einer Schachtel in die nächste zu räumen. Dein Säugling wird Dich nachahmen und versuchen immer wieder die Dinge von einer Box in die andere zu räumen. Hierbei werden motorische Fähigkeiten gut trainiert.

Applaus, Applaus

Du kannst versuchen Deinem Baby das Klatschen schmackhaft zu machen. Die Gehirnstruktur könnten im Rahmen des 26 Wochen Schubs so ausgeprägt sein, dass das Kind jetzt die flachen Hände zueinander bringen kann.

Setze Dich dafür idealerweise gegenüber von Deinem Nachwuchs hin und singe:

„Klatsch, klatsch, klatsch

Wir klatschen in die Hände.“

Die Auswahl der Melodie bleibt Dir selbst überlassen, wichtig ist nur, dass Du jedes Mal, wenn Du „klatsch“ oder „klatschen“ singst, dabei tatsächlich in die Hände klatscht. Das Baby versucht normalerweise die Bewegung zu imitieren.

Ein wichtiger Hinweis zu allen Spielen und auch den neuen Fähigkeiten, die das Kind im Zuge des 26 Wochen Schubs erwirbt. Kein Mensch ist gleich. Auch Babys entwickeln sich unterschiedlich und haben nicht alle dieselben Vorlieben. Wenn Dein 26 Wochen altes Baby nicht weint, wenn Du den Raum verlässt oder keine Lust auf das Kisten-Packen-Spiel hat, dann ist trotzdem alles in bester Ordnung.

 

Bild:

© Natalia Deriabina / bigstock.com

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Hi, ich bin Hanna (32), Mutter eines kleinen Jungen und Ehefrau. Seit meiner Schwangerschaft habe ich mir viel Wissen über Schwangerschaft, Muttersein, Familie und Erziehung angeeignet. Dieses Wissen teile ich gern umsonst. Aktuell reise ich mit meiner Familie durch die Welt und führe ein Leben als "Digitale Mom".Hier erfährst Du mehr über mich.

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