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19 Wochen Schub – Der schlimmste Entwicklungsschub von allen?

19 Wochen Schub - Der schlimmste Entwicklungsschub von allen?
19 Wochen Schub - Der schlimmste Entwicklungsschub von allen?

Babys entwickeln sich körperlich und kognitiv nicht gleichmäßig, sondern in Schüben. Häufig fallen Entwicklungsschübe und Wachstumsschübe bei Babys zusammen, manchmal treten sie aber auch getrennt voneinander auf. Wann Babys einen kognitiven Schub durchmachen, ist bei allen Babys ähnlich und auch welche Gundfähigkeiten sie in dieser Zeit erwerben, lässt sich grob verallgemeinern.

Während der 8 bekannten Wachstumsphasen sind viele Babys quengeliger und schwieriger als üblich und die meisten Eltern darum froh, wenn der Sprößling gerade einmal keine weltbewegende Entwicklung durchmacht. Der 19-Wochen Schub ist der 4. und bis dahin längste Entwicklungsschub beim Baby. Für manche Eltern ist es der erste, bei dem eine tiefgreifende Veränderung im Verhalten ihres Babys bemerkbar wird.

Meine persönlichen Erfahrungen mit zwei Kindern kannst Du ganz unten lesen, genau wie die Erfahrung anderer Eltern in den Kommentaren.

19 Wochen Schub – Symptome und Anzeichen

Wann fängt der 19 Wochen Schub an und wie lange dauert er?

Wenn Dein Baby 19 Wochen als ist (etwa 4,5 Monate), macht es einen Sprung durch, der insgesamt 5-6 Wochen dauert (ca. 17.-22. Woche). In seltenen Fällen kann er auch noch früher beginnen und später enden.

Der 19 Wochen Schub bringt nicht selten Veränderungen beim Schlafen und Stillen. In dieser Zeit fallen Dir bei Deinem Baby vielleicht auch folgende Verhaltensweisen besonders häufig auf:

  • Baby ist launisch, von einem Moment zum nächsten schlägt die Laune um von himmelhochjauchzend in zu Tode betrübt und anders herum
  • Dein Baby verlangt häufig und in kurzen Abständen nach der Flasche oder möchte stillen. Während des Trinkens ist es aber sehr leicht ablenkbar und hört nach kurzer Zeit wieder auf, weil es sich anderen Dingen widmet. Kurze Zeit später hat es wieder Hunger.
    TIPP: Vielen Babys hilft es, in dieser Zeit an einem ruhigen Ort zu stillen bzw. zu trinken.
  • Der Milchbedarf Deines Babys erhöht sich sprunghaft, weil es gleichzeitig einen Wachstumsschub hat. Das heißt, phasenweise hat es vermutlich wirklich Hunger, wenn es quengelt.
    TIPP: Wenn Du mit der Flasche fütterst, gib Deinem Baby einfach mehr PRE-Milch. Wenn Du stillst hilft häufiges Anlegen (NICHT ZUFÜTTERN!) und Ruhe bewahren. Nach etwa 48 Stunden hat sich die Milchmenge dem gestiegenen Bedarf angepasst und Dein Baby wird auch ohne Dauerstillen satt.
  • Dein Baby äußert anhaltende Unzufriedenheit, will scheinbar ständig bespaßt oder unterhalten werden.
    TIPP: Versuche, Verständnis zu haben, viel unterwegs zu sein, Spaziergänge im Freien zu machen. Das ist nur eine Phase und geht vorbei.
  • Plötzlich schlechter Nachtschlaf (oder noch schlechter als vorher), Dein Baby schläft unruhig, weint nachts, wacht auf und möchte gestillt werden.
    TIPP: Versuche, mittags mit Dem Baby zu schlafen, Dich mit dem Partner oder Familie in der Betreuung abzuwechseln, sodass Du den fehlenden Schlaf tagsüber nachholen kannst.
  • Dein Baby hat plötzlich Probleme beim Einschlafen, kann nicht richtig zur Ruhe kommen, weint und weigert sich, einzuschlafen.
    TIPP: Versuche, die Einschlafsituation zu variieren, vielleicht kann Dein Kind etwas anderes besser akzeptieren. Vielleicht muss das Licht an- oder aus sein, statt Mama soll nun der Papa mit oder ein Kuscheltier hilft.
  • Dein Baby ist in dieser Phase sehr anhänglich, will nur von Mama getragen werden, fremdelt plötzlich.
    TIPP: Auch hier hilft Verständnis haben, viel Nähe geben, viel tragen, viel Stillen. Mach Dir klar, dass Dein Baby sich nicht aus bösem Willen so verhält, sondern wahrscheinlich einfach überfordert ist von all den neuen Eindrücken und mentalen Vorgängen.

Neue Fähigkeiten eines 19 Wochen altes Baby – Das passiert im Kopf

Der Wachstumsschub beim Baby in der 19. Woche wird oft betitelt mit „Ereignisse wahrnehmen“. Das bedeutet, Dein Baby erkennt nun einen gesamten Vorgang als ein Ereignis, nicht nur einzelne Situationen daraus. Das ist für ein so kleines Gehirn ein riesen Entwicklungsschritt. Deshalb will Baby nun auch so viel wie möglich sehen, beobachten, erfahren. Es ist weiterhin super interessant, Dinge in Bewegung zu beobachten und die Ereignisse mitzuverfolgen.

Meistens können Babys nach einem Entwicklungssprung etwas „Neues“. Was das ist, hängt ganz vom vorherigen Entwicklungsstand und vom inneren Bauplan des Kindes ab.

Während die einen sich motorisch-körperlich schneller entwickeln und nach dem 19-Wochen-Schub vom Rücken auf den Bauch und zurück drehen können, sind andere in ihrer sprachlichen Entwicklung schneller. Diese Babys können dann nach dem Wachstumsschub vielleicht einzelne Wörter verstehen oder plappern plötzlich bestimmte Lautfolgen vor sich her. Viele Kinder lernen jetzt, nach Gegenständen zu greifen und sie zu untersuchen.

Egal, was Dein Baby kann oder nicht kann – macht Dir keine Sorgen. Es hat in diesem Schub sicherlich viel gelernt, aber das meiste ist nicht von außen sofort sichtbar.

3 passende Spiele für den 19-Wochen-Schub

So anstrengend so ein Wachstumsschub beim Baby sein kann, es ist doch auch sehr faszinierend zu beobachten, wie schnell diese kleinen Wesen wachsen und lernen. Deshalb solltest Du das Beste daraus machen, denn ändern lässt es sich ohnehin nicht. Vielleicht habt ihr als Eltern ja Spaß daran, mit eurem Baby jetzt neue Spiele auszuprobieren oder ihm passendes Spielzeug für den 19-Wochen-Schub anzubieten. Hier sind drei Spiel-Ideen für 19 Wochen alte Babys:

Spieltrapez

Ein Spieltrapez bietet verschiedene Bewegungsabläufe und Spielmöglichkeiten, die Dein Baby mit den neuen Fähigkeiten wieder ganz neu entdecken wird. Ein gutes Spieltrapez bietet oft auch die Möglichkeit, neue Gegenstände daran zu befestigen, sodass Dein Baby immer Abwechslung hat.

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Dinge verstecken

Babys verstehen in diesem Alter allmählich, dass Dinge auch weiter existieren, wenn man sie nicht oder nicht ganz sehen kann. Wenn Du Spielzeug unter ein Tuch oder Deine Kleidung schiebst, wird Dein Kind sie vielleicht mit Freude „wiederentdecken“.

Lieder und Reime, Fingerspiele

Babys in diesem Alter lieben Lieder, Reime und Fingerspiele. Das fördert die sprachliche Entwicklung, in der sie sich gerade befinden. Wenn Du selbst etwas unerfahren bist in diesen Dingen, besorg Dir einfach ein Buch, das Dir entsprechende Sprüche und Reime anbietet. Es gibt sogar bunte Fingerhandschuhe inklusive Büchlein, die Dir Anregungen geben.

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Meine Erfahrungen mit dem 19-Wochen-Schub

Bei meinem ersten Baby war der 19-Wochen-Schub definitiv der schlimmste von allen. Das ohnehin schon anhängliche, quengelige Verhalten sowie auch der schlechte Schlaf wurden noch schlimmer. Zudem scheint dieser Sprung wirklich endlos lang zu sein. Damals war ich tagsüber mit dem Baby alleine, abends hatte ich meinen Mann zur Unterstützung. Es galt also, einfach irgendwie zu überleben. Wir waren viel draußen und unter Menschen, dort war der Kleine ruhiger. Teilweise haben wir alle 15 Minuten gestillt, weil er sonst geweint hätte. Irgendwann war es vorbei.

Bei meinem zweiten Baby konnte man den Schub deutlich vom sonstigen Verhalten unterscheiden. Denn er war bis dahin ein sehr ausgeglichenes Baby, das auch mal eine Weile alleine spielen konnte und nachts nur zum Stillen wach wurde. Tagsüber schlief er die meiste Zeit, auch mal einige Stunden am Stück. Mit beginn des 19-Wochen-Schubs war er plötzlich tagsüber mies gelaunt, wollte nicht mehr alleine sein, sondern fast immer bespaßt werden. Wenn man sich mit ihm beschäftigte, schlug dafür die Laune urplötzlich um und er lachte und kicherte ausgelassen.

Die schlimmste Veränderung war der Nachtschlaf. Bisher hatte er ab ca. 19 Uhr verlässlich geschlafen und war nur zum Stillen alle 2-4 Stunden wach geworden. Während des Schubs, vor allem zum Ende hin, wachte er teils jede Stunde auf oder konnte ohne Brustwarze im Mund überhaupt nicht schlafen. Im Schlaf fuchtelte er herum und schlug wild um sich. Natürlich wurde er davon häufig auch wach – oder eben ich. Ich hatte das Gefühl, mein Baby nicht wieder zu erkennen und zählte die Tage, bis es hoffentlich vorbei war und ich mein Kind zurück hatte.


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20 Kommentare

  1. Eine richtig tolle Zusammenfassung dieses Schubs und noch besser, ein paar Tipps. Jetzt kann ich mich viel besser hineinversetzen und vor allem besser damit umgehen. Ich denke es ist eine Hassliebe-Phase. Aber gemeinsam schaffen wir die. Liebe Grüße

    1. Hallo Zusammen,
      mein kleiner Fratz ist nun fast 21 Wochen alt und viele Dinge die ich hier gelesen habe passen exakt zum Schub.
      Was mich nur irritiert ist, dass er letzte Woche noch das ausgeglichenste Baby war und ich seit langem einen großen Sprung bei ihm bemerkt habe. Lange war er oft sehr unausgeglichen, hatte Schwierigkeiten einzuschlafen und man konnte mit ihm eigentlich kaum etwas unternehmen. Letzte Woche war alles wie ausgewechselt und ich dachte er sei endlich etwas mehr „angekommen“. Seit dieser Woche ist alles anders, er weint viel, will Dauerbespaßt werden, fremdelt und den Raum darf ich nicht mal für eine Minute verlassen.
      Kann es sein dass der Schub jetzt erst anfängt oder nach einer stillen Phase noch einmal schlimmer wird ?
      Danke für Antworten.
      Liebe Grüße
      Stella

  2. Echt super geschrieben und die Tipps sind simpel und irgendwie logisch. Die Beschreibung passt sehr gut auf die aktuelle Phase meines Kleinen und lässt mich hoffen, dass bald der schlimmste Schub vorbei ist und wir beide gestärkt daraus hervorgehen.
    Danke!

  3. Irgendwie habe ich das Gefühl, wir würden uns dauerhaft in der Schubphase befinden.
    Der Kleine ist jetzt 14 Wochen alt und seit Anfang an sehr anspruchsvoll.

    Du schreibst: „Dein Baby äußert anhaltende Unzufriedenheit, will scheinbar ständig bespaßt oder unterhalten werden.“ – das ist hier Dauerzustand. Wir können nur mit der Trage raus, weil er den Kinderwagen nicht akzeptiert. Geschlafen wird, bis auf nachts, ausschließlich in der Trage.

    Ich liebe ihn über alles, aber langsam geh ich echt am Stock. Und wenn das während des 4. Schubs NOCH schlimmer wird.. Ich will gar nicht dran denken.

    Jetzt musste ich mich mal ausheulen.. Danke.

    Viele Grüße,

    Maria

    1. Liebe Maria,

      wenn Du ein wenig auf meinem zugehörigen Blog rubbelbatz.de stöberst, wirst Du schnell feststellen, dass mein Großer ebenfalls ein Baby von der Sorte war. Ich weiß also in etwa, wie Du Dich fühlst. Und ich habe leider keine wirklich erbaulichen Nachrichten, außer: Dein Baby ist völlig normal und es geht irgendwann vorbei. Bei uns hat es etwa 1,5 Jahre gedauert, bis es merklich einfacher wurde mit ihm, bei anderen geht es natürlich auch mal schneller. Aber es geht vorbei. Und dass ein Baby mit 14 Wochen nicht abgelegt werden möchte und auch den Kinderwagen etc. nicht akzeptiert, ist völlig normal und evolutionär sinnvoll. Leider suggerieren uns Werbeindustrie, Filmbranche und gelegentliche Ausnahmen etwas anderes. Aber für ein Baby ist es in der Regel unangenehm bis extrem beängstigend, wenn sie nicht von jemandem direkt am Körper getragen werden.
      Ich wünsche Dir, dass Du irgendwie durchhältst und das beste daraus machst. Irgendwann kommt der Tag, an dem Du eine Besserung merkst, versprochen.
      Hanna

      1. Liebe Hanna,

        vielen Dank für deine Antwort. 🙂 Das baut auf und ist irgendwie gut zu wissen, dass man nicht alleine ist.
        Ich habe heute Morgen tatsächlich deinen Artikel über High Need-Babys gelesen und meinen Kleinen in allen Punkten wiedergefunden.
        Er war übrigens bei der Geburt gut 4200 g schwer, 52cm groß und ist sonst recht schnell in der Entwicklung. Er dreht sich seit einer Woche vom Rücken auf den Bauch, ähnlich wie bei deinem Rubbelbatz, oder? 🙂

        Meine Geburt war übrigens nicht schwer oder besonders traumatisch. Es ging zwar recht zügig und die Schmerzen waren fast nicht zu ertragen (Welcher Mutter geht’s nicht so..), aber es war nicht außergewöhnlich schlimm.

        Ich habe schon überlegt, ob dieser 4. Schub sich vielleicht noch früher als in Woche 14 1/2 ankündigen kann?
        Das würde zumindest erklären, dass es momentan noch anstrengender mit ihm ist, als sonst.

        Viele Grüße, Maria

        1. Hallo Maria,
          zu den Schüben solltest Du wissen, dass diese eine Etwa-Angabe, also +/- ein paar Tage sind. Außerdem werden sie nicht nach Wochen vom tatsächlichen, sondern vom errechneten Geburtstermin berechnet.
          Ja, der Rubbelbatz war auch so ein Schnellstarter-Baby. Das ist nicht immer so gut, wie man denkt. Ich wünsche Dir, dass Deiner sich mehr Zeit lässt!
          Liebe Grüße,
          Hanna

    2. Hallo Maria!
      Mein Jüngster ist 18 Wochen und schläft tagsüber auch ausschließlich in der Trage … Wir hätten einen wunderschönen Kinderwagen, aber keine Chance, da ist er nach maximal 30 Minuten wach. Ich liebe ihn auch über alles, habe ihn jahrelang herbeigesehnt, aber dennoch bin ich aktuell sehr erschöpft und ja, manchmal auch wütend, weil ich eh alles versuche um ihn glücklich zu machen und zudem ein schlechtes Gewissen den größeren Geschwistern gegenüber habe 😔😔
      Mama bzw Eltern sein ist einfach wirklich eine Herausforderung! Aber dennoch die schönste, verwirrendste und einzigartigste Erfahrung überhaupt. Ich wünsche und viel Kraft und Geduld!

      1. Liebe Isabel,

        vielen lieben Dank! 🙂
        Ui, wenn noch größere Geschwister in der Familie sind, stelle ich mir den Alltag besonders hart vor. Ich muss oft daran denken wie es wäre, wenn es hier noch ein älteres Kind gäbe. Ich zieh meinen Hut!

        Es gibt Momente oder auch ganze Tage, an denen ich mir wünsche allein zu sein. Das tut mir kurz danach auch wieder leid, aber es ist einfach so und ich glaube, wir dürfen das auch.
        Wenn er mich dann morgens anlächelt, kommt mir der Tag davor nur halb so schlimm vor.
        Wir kriegen das schon hin, fühl dich mal gedrückt.

        Viele Grüße

  4. Vielen Dank für die Info. Mein Mädchen quengelte plötzlich sehr viel und wollte oft trinken und schlief wieder nachts schlecht und wollte nur auf den Arm. Das dauerte tatsächlich 6 Wochen. Jetzt hat es endlich etwas nachgelassen und die Entwicklung ist deutlich sichtbar. Sie plappert mama…mama.. und nein … nein.. nein.. zusätzlich geht sie in den vierfüsslerstand und wackelt vor und zurück und dann setzt sie sich auf den Popo . Dabei ist sie erst 5,5 Monate. Ich bin gespannt wann der nächste Schub kommt und was es mit ihr macht.

  5. Bis auf die Schlafprobleme geht unser Kind alles bereits jetzt mit 3 Monaten schon durch – und das auch schon seit 2 Wochen. Sie setzt sich auch schon alleine hin weil ihr die Welt im Liegen einfach viel zu langweilig ist.

    Größe 74 trägt sie auch schon :´( Anscheinend hat sie sich um ein paar Wochen vertan, was ihr gefühltes Alter angeht xD

    1. Hallo Linda,

      aber hoppla, da hast Du wohl ein Schnellstarter-Baby!

      Die Kleidergröße dagegen ist nicht so ungewöhnlich, wie man denkt. Zwar entspricht das keiner Normtabelle, aber es kommt immer wieder vor. Unser 15-Wochen-Baby trägt auch bereits 74. Vom Hinsetzen ist er allerdings noch weit entfernt 😉

      Beachte auch, dass der Zeitpunkt der Entwicklungsschübe vom Errechneten Entbindungsdatum und nicht vom tatsächlichen Geburtstag ausgeht.

      Viele liebe Grüße,
      Hanna

  6. Danke für die tolle Zusammenfassung, ich erkenne meinen Sohn 1:1 wieder, er hat immer das gleiche Verhalten bei einem Sprung, vor allem das trinken ist sehr mühsam.
    In der App Oje ich wachse, steht, dass der Sprung mit 13.5 Wochen beginnt, du schreibst von Woche 17…was stimmt denn nun? Mein Sohn ist jetzt bald 15 Wochen und ich glaube er ist wirklich seit 1.5 Wochen im 4. Sprung 🤔

    1. Hallo liebe Sara,

      es stimmt beides 😉 bereits ab etwa 14,5 Wochen (so sagt es zumindest meine Oh-je-ich-wachse App) zeigen sich die ersten Anzeichen des Sprungs. Etwa ab der 17. Woche erreicht die Entwicklung sozusagen ihren Höhepunkt.

      Ich wünsche Dir, dass die Freude über die neuen Fähigkeiten am Ende des Sprungs überwiegen – bald habt ihr es ja geschafft!

      Viele Grüße,
      Hanna

  7. Hallo Hanna,
    Ganz lieben Dank für diesen Beitrag. Auch ich erkenne meinen Sohn (19 Wochen) in deiner Beschreibung wieder. Es ist, als hättest du seine Verhaltensweisen beschrieben. Alle Punkte treffen genau so auf ihn zu.
    Ich habe nur eine Frage:
    Ich stille meinen Sohn und wie du beschrieben hast, trinkt er auch sehr unregelmäßig und will oft an die Brust (manchmal sogar stündlich). Ich dachte ich gebe ihm zusätzlich die Flasche, weil ich dachte, dass er nicht richtig satt wird. Aber du hattest in Klammern „NICHT ZUFÜTTERN“ geschrieben. Kannst du mir sagen wieso?
    Ganz liebe Grüße und Danke im Voraus für deine Antwort 🙂

    1. Hallo liebe Lissi,

      das mit dem Zufüttern ist so eine Sache. Wenn Du voll stillst, kann das die natürliche Regulation der Milchmenge enorm beeinflussen. Denn wenn Dein Kind weniger trinkt, produziert die Brust weniger Milch. Wenn sie weniger Milch hat, wird Dein Baby mehr Flaschenmilch brauchen – Deine Brust produziert weniger usw. So hast Du, ohne es zu wollen, einen Abstillprozess in Gang gesetzt. Wenn Du denkst, dass Dein Kind aus einer Flasche besser trinkt, als von der Brust, wäre es besser, Milch abzupumpen und zu füttern. Dafür kann man auch Milchpumpen ausleihen.
      Die Diskussion, ob Ersatzmilch nun grundsätzlich ungesund ist (Thema Fettrester, Darmbakterien) sei hier nun mal dahingestellt.

      Ich hoffe, das hilft Dir weiter – halte durch, irgenwann ist es vorbei 😉

      Liebe Grüße,
      Hanna

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